Die Geschichte von Ferrari

Ein Blick zurück zu
den Anfängen

Die Geschichte des Unternehmens beginnt offiziell im Jahr 1947, als der erste Ferrari das Werk in der Via Abetone Inferiore in Maranello verlässt. Der 125 S war Ausdruck der Leidenschaft und der Entschlossenheit des Unternehmensgründers.

Die Geschichte des Unternehmens beginnt offiziell im Jahr 1947 als der erste Ferrari das Werk in der Via Abetone Inferiore in Maranello verlässt. Der 125 S war Ausdruck der Leidenschaft und der Entschlossenheit des Unternehmensgründers.

Enzo Ferrari wurde am 18. Februar 1898 in Modena geboren und starb am 14. August 1988. Er widmete sein gesamtes Leben dem Entwerfen und Fertigen von Sportwagen und selbstverständlich dem Motorsport. Im Jahre 1924 wurde er offizieller Alfa Romeo-Pilot und nach nur fünf Jahren gründete er die Scuderia Ferrari in der Viale Trento Trieste in Modena, die sich vornehmlich um die Assistenz von Gentlemen-Fahrern und deren Rennwagen kümmerte.

In Jahr 1938 wurde Enzo Ferrari Alfa Corse-Rennchef, trat jedoch bereits im darauffolgenden Jahr von dieser Position zurück, um Auto Avio Costruzioni ins Leben zu rufen, die in den alten Räumen der Scuderia arbeitete. Dieses neue Unternehmen fertigte den 1.500 Kubikzentimeter großen 8-Zylindermotor des 815 Spider, von denen zwei für die Mille Miglia des Jahres 1940 gebaut wurden.

Mehr lesen

Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs kamen sämtliche Unternehmensaktivitäten zum Stillstand und 1943 zog Auto Avio Costruzioni von Modena nach Maranello. Nach dem Krieg entwarf und fertigte Ferrari den 1.500 Kubikzentimeter großen 12-Zylindermotor des 125 S, der sein Debüt im Motorsport mit Franco Cortese auf der Rennstrecke von Piacenza am 11. Mai 1947 gab.

Am 25. Mai siegte der Wagen beim Großen Preis von Rom auf der Terme di Caracalla Rennstrecke. Seit diesem Tag hat Ferrari auf Rennstrecken und Straßen insgesamt 5000 Siege eingefahren und ist in diesen Jahren zu einer modernen Legende geworden. Um der steigenden Nachfrage nach Straßenfahrzeugen gerecht zu werden, verkaufte Enzo Ferrari. Um der wachsenden Nachfrage des Marktes gerecht zu werden, trat Enzo Ferrari im Jahre 1969 der Fiat-Gruppe 50% seiner Anteile ab. Dieser Prozentsatz stieg 1988 auf 90%.


1991 wurde Luca di Montezemolo zum Präsidenten ernannt. Er blieb bis Oktober 2014 im Amt, als Sergio Marchionne, der aktuell auch die Position des Geschäftsführers innehat, an die Spitze des Unternehmens trat. Unter seiner Führung wurden die Ferrari-Aktien im Oktober 2015 zunächst an der New Yorker Börse und im Januar 2016 auch an der Mailänder Börse gelistet. Ferrari wurde ein eigenständiges Unternehmen.

Die wichtigsten sportlichen Erfolge, die Ferrari bis heute erreicht hat, sind: 15 F1-Fahrerweltmeistertitel, 16 F1-Konstrukteursweltmeistertitel, 14 Sportwagenweltmeistertitel, 9 Siege bei den 24 Stunden von Le Mans, 8 bei der Mille Miglia, 7 bei der Targa Florio und 226 Grand Prix-Siege in der Formel 1.


Das legendäre Ferrari Symbol ist von heroischer Herkunft. Es war das Emblem eines hochdekorierten italienischen Piloten im Ersten Weltkrieg – Francesco Baracca, der es auf sein Flugzeug malen ließ.

Am Ende des Krieges boten die Eltern Baraccas Enzo Ferrari an, das Symbol des Cavallino Rampante (das springende Pferd) zu nutzen. Ferrari entschied sich, es für sein Motorsportteam einzusetzen und verwendete es auf einem gelben Untergrund, in Ehren seiner Geburtsstadt Modena, unter den Farben der italienischen Flagge.

Der klassische Ferrari Rotton war hingegen die Farbe, die zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts den italienischen Grand-Prix-Fahrzeugen vom internationalen Automobilverband zugeteilt wurde.

„MEINE MOTOREN  
BESITZEN EINE SEELE“

Enzo Ferrari wurde am 18. Februar 1898 in Modena geboren und starb am 14. August 1988. Er widmete sein gesamtes Leben dem Entwerfen und Fertigen von Sportwagen und selbstverständlich dem Motorsport.

Ferrari hat auf Rennstrecken und Straßen insgesamt 5000 Siege eingefahren und ist in diesen Jahren zu einer modernen Legende geworden. Um der steigenden Nachfrage nach Straßenfahrzeugen gerecht zu werden, verkaufte Enzo Ferrari im Jahr 1969 50% des Unternehmens an die Fiat Grupp. Der Anteil des Autokonzerns aus Turin wurde im Jahr 1988 auf 90% erhöht.

Mehr über das legendäre Leben des Unternehmensgründers.