Innovationen

Innovation ist Teil der Ferrari DNA. Produkt, Ablauf und Arbeitsmethode: Es gibt keinen Bereich, in dem wir nicht stets nach Verbesserung auf allen Ebenen streben.

Unser Ansatz bezüglich Produktinnovation führte zu einer Modellpalette mit fortschrittlichster Technologie, durch die das Unternehmen den Maßstab für die gesamte Automobilbranche setzt. In den vergangenen Jahren haben wir uns mit unseren Investitionen auf Materialforschung konzentriert, was zur Entwicklung des Scaglietti Leichtmetallzentrums und der Integration von Formel-1-Technologien in unsere Kohlefaserbereiche, elektronische Kontrollsysteme und aktive Aerodynamik führte. All diese Bereiche bieten noch nie zuvor in einem Straßenwagen erreichtes Niveau.

Selbstverständlich gab es auch im Bereich des Antriebs – einem traditionelleren Teil unserer Arbeit – zahlreiche neue Entwicklungen. Ferrari machte sich seinen Namen durch seine Triebwerke. Doch diese wurden nicht nur bezüglich der Leistung, sondern vielmehr auch hinsichtlich Effizienz und Nutzbarkeit verbessert. Hochdruck-Benzineinspritzung, verringerte interne Reibung und Doppelkupplung für Sportwagen sind nur einige Beispiele.

All-round energy efficiency
All-round energy efficiency

Jedes Modell strotzt vor technischer Innovation. Lösungen, die das Tempo für die restliche Automobilindustrie vorgeben und die oftmals später von anderen Herstellern übernommen werden. Unter anderem zählen zu diesen Innovationen in den über 60 Jahren unserer Unternehmensgeschichte die am Lenkrad montierten Schaltwippen, die aus der Formel 1 stammen. Wenig überraschend wurden diese schnell zum Standard in allen Sportwagen. In den Jahren von 2003 bis 20012 meldete Ferrari 150 Patente an, worunter sich einige wahrlich revolutionäre befanden. Dazu gehört auch das 4RM-System, das dem FF ermöglicht nur dann im vierradgetriebenen Modus zu fahren, wenn es benötigt wird. Damit kann ein leichtes, effizientes und überaus sportliches Fahren garantiert werden, das so mit herkömmlicher Vierradtechnik nicht erzielt werden kann. In den vergangenen Jahren haben wir unsere Forschung auch auf die Gewichtsreduzierung konzentriert. Ein Bereich, in dem es vor allem auf Materialkenntnis ankommt.

Zudem richten wir unser Augenmerk auch auf die Auswahl und Behandlung der Fertigungsmaterialien. Ferrari fertigt standardmäßig Aluminiumfahrzeuge (Karosserie und Chassis) bereits seit dem Jahr 1999. Dieses hochleistungsfähige und leichte Material garantiert ein wesentlich besseres Zeit-Kosten-Verhältnis in der Serienproduktion und ist zudem einfach zu warten. Das Scaglietti Aluminiumzentrum perfektionierte über 25 verschiedene Legierungen, wobei einige davon zum ersten Mal im Automobilbereich zum Einsatz kommen. Dies führte zu enormen Gewichtseinsparungen, was wiederum zu Leistungssteigerung und verbesserter Sicherheit führte.

Ferrari konzentriert sich zudem auch auf die Innovation von Arbeitsverfahren, was auch in der Stimulierung der Mitarbeiterkreativität zum Ausdruck kommt. Ferrari hat deshalb Programme entworfen, mit denen die Entwicklung von Ideen und Lösungen gefordert wird, um unsere Produkte, Verfahren und das Arbeitsumfeld zu verbessern.

Beispielsweise Pole Position Evo belohnt Ideen, die von einzelnen Mitarbeitern eingebracht werden. Im Jahr 2012 erhielten wir über 3.000 Vorschläge mit einer Beteiligung von 56% der Arbeiter und 44% der Angestellten. Pit-Stop ist hingegen ausgelegt, um den Teamgeist zu stärken. Im vergangenen Jahr wurde hier die Teamarbeit von 108 Mitarbeitern ausgezeichnet.

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