Menschen

Das größte Vermögen von Ferrari ist die Belegschaft des Unternehmens mit 2.900 Menschen, die in Maranello und in Modena bei Scaglietti (95%) sowie Outhouse (5%,) arbeiten, wobei die Belegschaft zu 60% aus Arbeiter und zu 40% aus Angestellten die besteht. 10,5% sind Frauen, das Durchschnittsalter liegt bei 38 Jahren und der Bildungsstand ist hoch: 60% der Arbeiter verfügen über ein Diplom, 70% der Angestellten haben einen Hochschulabschluss.

Der Anteil der Nicht-Italiener liegt bei 5% bei den Arbeitern und bei 20% bei den Angestellten. Die Mitarbeiter kommen aus 29 verschiedenen Ländern.

Uniqueness - People
Uniqueness - People

Die Menschen

Ferrari ist ein Unternehmen, das Exzellenz prämiert: jene, die es verdienen, die Fähigkeiten und Entschlossenheit beweisen, müssen wachsen. Leistungsbasierte Kultur ist Teil der Ferrari DNA, denn nur ausgezeichnete Menschen können jene Herausforderungen meistern, die Rennsport und die Weltmärkte stellen.
Dies bedeutet auch zu wissen, wie man Menschen schätzt und Erwartungen mit speziellen organisatorischen Anforderungen verbindet. Bedenkt man dies stets, so gibt es durchaus maßgeschneiderte Wege – basierend auf individuellen Eigenschaften unter Berücksichtigung der Unternehmensziele und mit Unterstützung beachtlicher Investitionen in die Ausbildung – zu wachsen.
In den vergangenen drei Jahren hatte die Belegschaft über 120.000 Stunden Ausbildung im Rahmen des 5-Jahres-Ausbildungsplans mit dem Namen „Progetto Tailor Made“, in welches das Unternehmen pro Jahr drei Millionen Euro investiert.
Ein Mittel, um technisches und professionelles Know-how sicherzustellen ist die „School of Expertise“. Die Schule wurde im Jahr 2009 gegründet und steht allen Arbeitern und Angestellten offen, um Tutoren und Lehrer in Anspruch zu nehmen, so dass sie die Ingenieure und Spezialisten der Zukunft werden.

Teilnahme und Einbeziehung sind die Basis der Beziehung zur Belegschaft. Dies bedeutet auch, dass Erfolg geteilt wird: Je mehr das Unternehmen gewinnt, desto mehr gewinnt die Belegschaft. Im Jahr 2012 wurde eine Wettbewerbsauszeichnung vergeben, die 20 Prozent eines durchschnittlichen Gehalts entsprach. Dank den außergewöhnlich guten Ergebnissen erhielten die Mitarbeiter in den Jahren 2010 bis 2012 zusätzlich drei Monatsgehälter. Nun steht die Herausforderung erneut für die kommenden drei Jahre.

Zu einem Zeitpunkt indem die ganze Welt, aber insbesondere Europa und Italien eine schwierige und lange wirtschaftliche Krise durchläuft, setzt Ferrari seine Investitionen in Produkte, Innovation und die Menschen fort, um Arbeitsplätze und Wachstum zu garantieren.
Derzeit läuft ein Projekt, durch das 250 junge Menschen im Unternehmen einen Arbeitsplatz finden werden. Die Auswahl erfolgt nach dem Prinzip der Exzellenz, basierend auf den Werten von Ferrari. Besonderes Augenmerk wird auf Internationalität und einen multikulturellen Ansatz gelegt. Deshalb wurde in der Personalabteilung die „Talent Acquisition & Development“ Einheit ins Leben gerufen, um die Fähigkeit die talentiertesten Menschen aus aller Welt zu entdecken und zu verbessern.
Hierzu zählt auch die Zusammenarbeit mit Universitäten in aller Welt. Ein Beispiel ist die Oxford University, wo im Begbroke Science Park ein Ferrari Büro eingerichtet wurde. Hier arbeitet eine Forschergruppe an Softwareentwicklung und Simulation.
Gemeinsam wachsen bedeutet auch die Kreativität der Individuen zu stimulieren. Aus diesem Grund wurden Programme ins Leben gerufen, die darauf abzielen die Entwicklung von Ideen und Lösungen zur Produktverbesserung, zu den Arbeitsmethoden und dem Arbeitsumfeld zu stimulieren. Pole Position Evo prämiert die Ideen der Individuen: im Jahr 2012 wurden über 3.000 Vorschläge eingereicht, wobei 56 Prozent davon von den Arbeitern kamen. Pit Stop ermutigt den Team-geist und im vergangenen Jahr wurden die Anstrengungen von 108 Teams anerkannt.

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