Titel II – Rechte der Betroffenen

 Art. 7 Rechte der Betroffenen

1. Eine betroffene Person hat das Recht, eine Bestätigung über die Existenz ihrer persönlichen Daten und derer Kommunikation in verständlicher Form anzufordern, selbst wenn sie noch nicht registriert ist.

2. Eine betroffene Person ist berechtigt:

a) Informationen über die Herkunft der personenbezogenen Daten zu verlangen;

b) ferner über die Zwecke und Methoden der Verarbeitung;

c) über die verwendete Methode, falls die Bearbeitung mit Hilfe elektronischer Mittel erfolgt;

d) über die Identifizierungsangaben des Daten-Controllers, des Datenschutz-Koordinators sowie der ernannten Vertreter gemäß Artikel 5(2);

e) über die Personen oder die Kategorie von Personen, an die die persönlichen Daten ggfs. übermittelt werden oder die davon Kenntnis erlangt haben, wie z.B. der ernannte Vertreter oder der Datenschutz-Koordinator innerhalb des Landes.

3. Eine betroffene Person ist berechtigt:

a) gegebenenfalls die Aktualisierung, Änderung oder Einbindung der Abgaben zu verlangen;

b) ferner die Löschung, Umwandlung in eine anonyme Form oder Sperrung von gesetzeswidrig verwendeten Daten zu verlangen, einschließlich der nicht mehr für den ursprünglichen Zweck benötigten Informationen;

c) die Bestätigung, dass die in a) und b) aufgeführten Handlungen sowie ihre Inhalte solchen Personen bekannt gegeben worden sind, welchen die Informationen offengelegt wurden, außer wenn die Erfüllung unmöglich ist oder deutlich überproportionale Mittel im Verhältnis des gewahrten Rechtes erfordert.

4. Eine betroffene Person kann ganz oder teilweise:

a) aus gerechtfertigtem Grund gegen die Verwendung ihrer persönlichen Daten Einspruch erheben, selbst wenn diese zu dem für die Erhebung genannten Zweck gehören;

b) gegen die Verwendung ihrer persönlichen Daten Einspruch erheben, wenn Daten zum Zweck der Handelsinformation, des Versands von Werbematerial, des Direktverkaufs oder zu Markt- und Meinungsforschungszwecken oder Werbemaßnahmen verwendet werden.