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Mai 2013

Ferrari Tribute to Mille Miglia 2013

Die 1000 Meilen enden dort, wo alles began: in Brescia. Auf ihrem Weg haben die Wagen einige wichtige Etappen zurückgelegt, so etwa die Fahrt durch Florenz, wo begeisterte Touristen die Ferraris auf der Piazza della Signoria bewunderten und beim Anblick der Wagen aus Maranello für einen Augenblick sogar die Sehenswürdigkeiten und Museen vergaßen. Nach Florenz machten sich die Wagen auf den Weg, um den wohl bedeutendsten Abschnitt der Tour zu absolvieren: den Futa und den Raticosa Pass. Die F40s, F599 GTB Fioranos, 458 Italias und all die anderen Wagen begeisterten die Zuschauer am Straßenrand.

Dank dieses unglaublichen Enthusiasmus – der normalerweise den Radrennfahrern des Giro d’Italia vorbehalten ist – gaben die Teilnehmer wirklich alles. Das Rennen wurde ohne Pause fortgesetzt und die Wagen trafen schließlich im Ferrari Werk in Maranello ein: einer nach dem anderen passierte das supermoderne Werk, um an die Fiorano-Rennstrecke zu gelangen, auf der einige Runden absolviert wurden.

Ferrari tribute to Mille Miglia 2013

Was für ein Anblick: die Sportwagen des springenden Pferds aus Vergangenheit und Gegenwart auf der Strecke, auf der die neuen GT-Modelle und die von Alonso und Massa gefahrenen F1-Rennwagen ihre ersten Schritte machen. Doch Ferrari ist nicht nur Leidenschaft und Tradition, Ferrari steht auch für Solidarität, was man an den 1,8 Millionen Euro, die für die Erdbebenopfer in der Emilia-Romagna gesammelt wurden, sehen kann. Der größte Teil des Geldes – genau 1,4 Millionen – stammte aus der Versteigerung des traumhaften 599 XX Evo, den der großzügige Kalifornier Benjamin Sloss erwarb. Vielleicht deswegen, oder aber auch wegen der Leidenschaft der Einwohner von Mirandola, war das Passieren der Karawane hier in diesem Ort, in den die Schäden des Erdbebens immer noch zu sehen sind, so bedeutend. Erwachsene, Teenager und Kinder hießen die Wagen aus Maranello willkommen, wobei der Stopp in Mirandola mit dem Ausbreiten einer Fahne des springenden Pferds vor der immer noch zerstörten Kirche abgeschlossen wurde.

Am späten Abend erreichte der Ferrari Tribute to 1000 Miglia Brescia, wo die Zuschauer bereits auf das große Finale warteten: ein Team aus Brescia, mit Giovanni Luca und Alessandro Mingotti Giovanni, an Bord eines Ferrari 458 Italia, kamen als erste Teilnehmer in Ziel und wurden von Zuschauern, Freunden und Verwandten bejubelt.

Ferrari tribute to Mille Miglia 2013

Veranstaltungsort
Piazza Loggia, Brescia, Lombardei, Italien

Details

Die 1000 Miglia endet wo alles begann: in Brescia. Vor der Ankunft in der Stadt in der Lombardei meisterten die Teams bedeutende Etappen wie die Fahrt durch Florenz, wo die Ferraris von unzähligen Touristen enthusiastisch auf dem Piazza della Signoria begrüßt wurden.