Christof Innerhofer in Maranello

Christof Innerhofer in Maranello

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Windtunnel-Tests für den italienischen Skistar

Maranello, 29. Mai 2015 – Mit Gold-, Silber- und Brozemedaillen im Weltcup, Silber- und Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen und sechs Siegen im Skiweltcup ist Christof Innerhofer einer der erfolgreichsten italienischen Skirennläufer.
Der Mann aus Bruneck in Südtirol hatte aufgrund körperlicher Beschwerden eine schwierige Weltcup-Saison 2024/15. Doch nun ist er zurück, um seine Topform zu erreichen. Bei seinem Besuch in Maranello konzentrierte er sich auf die Verbesserung seiner Haltung auf flachen Streckenabschnitten, da hier effiziente Aerodynamik eine ausschlaggebende Rolle spielt. Der Besuch war Teil der Zusammenarbeit Ferraris mit Coni, dem nationalen olympischen Komitee, und Fisi, dem italienischen Wintersportverband. Begleitet wurde Christof von seinem Trainer Alberto Ghidoni.

„Aller guten Dinge sind zwei“. Dies war nicht das erste Mal, dass Cristof Maranello besuchte. „Ich war zuvor bereits schon hier und wir konnten damals wertvolle Informationen sammeln. Ich denke, dass der heutige Tag für die kommende Saison eine wichtige Rolle spielen wird“. Wie etliche andere Athleten, so hat auch Christof zahlreiche Gemeinsamkeiten mit dem springenden Pferd. Vor allem seine Detailgenauigkeit. “Ferrari ist für seine die Vollendung seiner Fahrzeuge mit Hingabe an die kleinsten Details berühmt. In meinem Sport verhält es sich ähnlich: Körperliche Vorbereitung, die Haltung verbessern und die Strecke selbst sind dabei wesentliche Teile. Wenn ich in einem Super-G starte (eine Disziplin, in der die Teilnehmer die Strecke nicht testen können), dann sehe ich mir die gleiche Kurve vier, fünf Mal an, um sicher zu sein, dass ich keinen Fehler begehe. Deshalb bin ich auch immer einer der Fahrer, die am längsten für die Streckeninspektion benötigen”. Diese Detailgenauigkeit führt selbstverständlich zu entsprechenden Ergebnissen: „Ich bin noch nie in einem Weltcup-Abfahrtsrennen gestürzt und in meiner gesamten Karriere bin ich aus lediglich vier Super-Gs ausgeschieden – zwei Mal als sich ein Ski löste und zwei Mal als ich mit meinem Skistiefel den Schnee berührte. Kein einziges Mal jedoch aufgrund eines Fehlers bezüglich der Ideallinie“.

Leidenschaft. Innerhofer hat eine angeborene Leidenschaft für hohe Geschwindigkeiten. Im Abfahrtsrennen in Wengen, erreichte er eine Spitzengeschwindigkeit von 159,8 km/h: “Ich liebe Sportwagen und Ferrari baut wirklich außergewöhnliche. Fragt mich bitte nicht nach meinem Lieblingsmodell. Ich sag’ dann einfach ‚Alle…!’ Bisher habe ich lediglich einen selbst gesteuert – den F430 Scuderia eines Freundes. Es ist fantastisch eine derartige Leistung kontrollieren zu können!” Innerhofer war jedoch auch bereits ein Mal auf einer Rennstrecke unterwegs: „Ein einzigartiges Erlebnis, das ich schon bald wiederholen will“.
Könnte es also sein, dass er, nachdem er seine Ski an den Nagel gehängt hat, eine Karriere im Motorsport in Erwägung zieht? “Wenn mir mein Rücken keine Probleme macht und ich mich nicht verletzte möchte ich noch bei zwei Olympischen Spielen antreten. Danach werden wir sehen“.