Drei Bogenschützen der italienischen Nationalmannschaft in Maranello

Drei Bogenschützen der italienischen Nationalmannschaft in Maranello

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Auf der Suche nach dem maßgeschneiderten Kohlefasergriff

Maranello, 22. Mai 2015 – Ferrari steht nicht nur für Stil und Evolution sondern auch für Technologie, Forschung und Leistung. Die Marke war auch stets für Zusammenarbeit mit anderen Sportdisziplinen und den Athleten offen. Aufgrund der Zusammenarbeit zwischen Ferrari, dem italienischen Olympischen Komitee (Coni) und dem italienischen Bogenschützenverband besuchten nun drei Mitglieder der Nationalmannschaft das Werk in Maranello: Mauro Nespoli, Olympiasieger in der Teamwertung bei den Spielen in London im Jahr 2012 und Silbermedaillengewinner bei den Spielen 2008 in Peking sowie Elena Tonetta und Sara Violi.
Der Teufel steckt im Detail. TDies war nicht das erste Mal, dass Nespoli in Maranello zu Besuch war. Die beiden Damen waren jedoch noch nie zuvor in der Via Abetone. Sie waren jedoch nicht nur um Vergnügen nach Maranello gekommen, da sie sich im Moment auf eine bedeutende Veranstaltung dieser Saison vorbereiten – die Europaspiele in Baku im kommenden Kuni, gefolgt von den Weltmeisterschaften Ende Juli in Kopenhagen.
Sara Violi hatte in Maranello ein klares Ziel vor Augen: “Da Ferrari über eine großartige technische und sportliche Tradition verfügt, haben sie auch große Erfahrung mit Verbundmaterial. Bei Bogenschützenwettbewerben wird standardisiertes Material verwendet, weshalb man nur begrenzt daran arbeiten kann. Ein Bereich ist jedoch der Griff, der aus Kohlefaser gefertigt ist und maßgeschneidert wird. Jeder Bogenschütze benötigt pro Jahr im Schnitt einen neuen Bogen und jeder Bogen benötigt seinen eigenen Griff.

 

 
Gemeinsamkeiten. Kohlefaser ist eines der wichtigsten Materialen in der Formel 1. Es ist auch der gemeinsame Nenner der Königsklasse und des Bogenschießens. Für die italienischen Bogenschützen enden die Gemeinsamkeiten jedoch nicht hier: „Absolute Detailgenauigkeit ist für Bogenschützen von gleicher Bedeutung wie für die Formel 1 und die Fahrzeuge des Hauses Ferrari. Ferrari hat Perfektion zu seiner Handschrift gemacht. Deshalb ist die Zusammenarbeit mit Maranello für uns so wichtig“. Nespoli fügte hinzu: „Ich war schon immer Ferrari Fan und ich liebe die Modelle aus Maranello. Sie sind so sportlich und extrem. Ich habe festgestellt, dass es trotz der unzähligen Unterschiede zwischen Fahrern und Bogenschützen zwei weitere Gemeinsamkeiten gibt: Konzentration und Reaktionsfähigkeit. Ein Fahrer dreht zahlreiche Runden mit ungefähr den gleichen Rundenzeiten – weil er konzentriert ist. Wir machen das mit unseren Pfeilen. Fahrer haben auch stets zahlreiche mögliche Situationen im Kopf so dass sie im Falle des Falles darauf reagieren können. Wenn wir auf ein 70 oder 90 Meter entferntes Ziel schießen, müssen wir Windgeschwindigkeit und -richtung sowie andere äußere Einflüssen wie Regen berücksichtigen“.