Erster Ferrari Sergio trifft in den VAE ein

Erster Ferrari Sergio trifft in den VAE ein

GT & Sport Cars

Abu Dhabi, 5. Dezember 2014

Der erste Ferrari Sergio ist in den Vereinigten Arabischen Emiraten eingetroffen. Das Fahrzeug wurde heute dem neuen Besitzer, der SBH Royal Auto Gallery in den VAE auf der Yas Marina Rennstrecke übergeben. Dort fand in diesem Jahr auch die Finali Mondiali Ferrari statt, in unmittelbarer Nähe zum Ferrari World Themenpark.

Von diesem extrem limitierten und von Pininfarina entworfenen Roadster werden lediglich sechs Exemplare gefertigt. Der Ferrari Sergio wurde entwickelt, um den Geist und die Werte des legendären Unternehmens aus Cambiano im 60. Jahr der Zusammenarbeit mit dem springenden Pferd zu feiern. Dabei lag der Modellname Sergio ganz klar auf der Hand: Eine Hommage an den großartigen Sergio Pininfarina, verantwortlich für die einzigartige und andauernde Partnerschaft mit Ferrari.

Der Ferrari Sergio ist ein radikales Fahrzeug. Exklusiv und spartanisch, da jedes Detail des Fahrzeugs vollkommen auf Leistung ausgerichtet ist. Der Roadster Aufbau unterstreicht dabei seine Sportlichkeit und intensiviert das Fahrvergnügen sowie die Lust an purem Design.

Der Ferrari Sergio präsentiert sich mit extremen Leistungen und Fahrdynamik. Das Modell basiert auf dem 458 Spider und behält sowohl dessen technische Ausstattung, als auch die funktionellen Aspekte dieses Fahrzeugs bei. Der Sergio wird von der neuesten Version des Ferrari V8-Saugmotors mit einem Hubraum von 4497 ccm und 605 PS angetrieben. Dieses Triebwerk wurde über die vergangenen Jahre drei Mal in Folge mit dem International Engine of the Year Award ausgezeichnet. Der Motor stellt sicher, dass das Fahrzeug in lediglich drei Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt.

 


Der Ferrari Sergio verfügt über einen extrem einfachen und klaren Stil. Formen und Oberflächenbehandlungen greifen den Geist der Kreationen der 1960er und 1970er Jahre des Hauses Pininfarina für Ferrari auf. Die Proportionen des Sergio wurden ins Extreme geführt, wobei es scheint, als ob die Front das Heck durchdringt, während das Heck selbst nach vorne strebt. Das Ergebnis ist eine außergewöhnlich skulpturhafte und dreidimensionale Version eines klassischen Roadsters. Die beiden Karosseriemassen sind mit einem schwarzen Längseinsatz verbunden, dem Hauptdesignmerkmal des Fahrzeugs.
Die Seiten zeichnen sich durch das gleiche schwarze Längselement aus, das als unterbrechendes und verbindendes Element zwischen Front und Heck eingesetzt wird. Die beiden Fahrzeugbereiche fließen vollendet ineinander und führen zu einer harmonischen doch gleichzeitig muskulösen Form.

Wie bei allen Ferraris, so war auch das Design des Sergio kein Selbstzweck. Es ist vielmehr eine Verbindung von Funktion und Ästhetik. Der halb-schwebende Spoiler unter der Frontabdeckung reguliert den Abtrieb und optimiert den Wärmeaustausch. Der Überrollbügel ist eine moderne Umsetzung der klassischen Ferrari-Streben und des konkaven Heckfensters. Die Lufteinlässe für Kupplung und Getriebeölkühlung wurden in den Überrollbügelintegriert. Der Hecknolder sowie der hintere Luftauslass generieren Abtrieb und verleihen dem Fahrzeugdesign einen schwungvollen Abschluss.

An der Front des Wagens hat Pininfarina die Scheinwerfer in einem klassischen Zug in ein durchgehendes, transparentes Element integriert, um die extrem klare Formsprache des Fahrzeugs zu unterstreichen. Die runden Heckleuchten sind unterdessen eine weitere moderne Anerkennung der Geschichte Ferraris.

Der Zweifarb-Ansatz setzt sich auf der Front- sowie auf der Heckabdeckung fort. Letztere verfügt dabei über runde Luftöffnungen, die von früheren Schöpfungen des Hauses Pininfarina bekannt sind.

Das Cockpit wurde auf extreme Weise abgespeckt und funktionell gestaltet, wobei der Motorraum beinahe die Rückseiten der Sitze umschließt.

Das nun in Abu Dhabi ausgelieferte Fahrzeug präsentiert sich mit einer roten Dreischichtlackierung und einem extrem sportlichen Cockpit mit schwarzem Leder und kontrastierenden roten Nähten, Alcantara-Einlagen und reichlich Kohlefaserdetails auf Armaturenbrett und Türverkleidungen. Das Fahrzeug verfügt zudem über spezielle, geschmiedete Sergio-Felgen. In diesem Falle goldene Diamantfelgen.

Jeder der insgesamt lediglich sechs Ferrari Sergios wurde von seinem jeweiligen Besitzer im Tailor Made Atelier in Maranello personalisiert. Das Atelier bietet beinahe grenzenlose Freiheit bezüglich der Farben, des Materials und der Details. Dies führt zu äußerst exklusiven Modellen, welche die vom springenden Pferd in den 1950er und 1960er Jahren begonnene Tradition fortführen, Fahrzeuge nach den Wünschen der Kunden zu gestalten.