Finali Mondiali – Ferrari Challenge Europe: Di Amato, Perez Companc und Bianchi Meister der europäischen Rennserie

Finali Mondiali – Ferrari Challenge Europe:  Di Amato, Perez Companc und  Bianchi Meister der europäischen Rennserie

GT & Sport Cars

Abu Dhabi, 4. Dezember 2014

Die Ferrari Challenge Europe Meisterschaft ist bereits ein Rennen vor Ende entschieden. Daniele Di Amato, Ezequiel Perez Companc und Massimiliano Bianchi holten sich den Titel in der Trofeo Pirelli Pro Wertung, der Trofeo Pirelli Am und dem Coppa Shell. Ihre Siege sind das Ergebnis eines dramatischen Rennens mit harten Zweikämpfen, spannenden Manövern und einigen kleinen Unfällen.

Insgesamt gingen 44 Ferrari 458 Challenge Evo an den Start. Bereits in Runde 2 kam es zum ersten Drama, als Dario Caso (Rossocorsa-Pellin Racing) sich nach einer Kollision mit einem anderen Wagen aus dem Rennen zurückziehen musste.

Dies bedeutete, dass Daniele Di Amata sein Rennen ohne Angriff fahren konnte und sich den Titel mit einem dritten Rang sicherte.

In Führung lag der uneinholbare Philip Baron (Rossocorsa), der von der Pole Position gestartet war. In Runde zwei fuhr er die schnellste Rennrunde und setzte sich von seinem Teamkollegen Costantino Bertuzzi ab. Der Abstand vergrößerte um neun Zehntelsekunden pro Runde. Baron kam zehn Sekunden vor Bertuzzi und rund 15 vor Di Amato (Motor Piacenza) ins Ziel.

Massimiliano Bianchi (Kessel Racing) dominierte hingegen das Rennen seiner Kategorie. Er überholte Poleman Ernesto Prinoth und hatte wenige runden darauf den Titel sicher, als Fons Scheltema einen Fahrfehler beging und einige Positionen zurückfiel. Nach dem Rennen hatte der Römer Freudentränen in den Augen als er auf dem Podium stand. Scheltema (Kessel Racing) holte sich den Titel im Cup der Gentlemen.

Der Pirelli Am Titel ging an einen extrem konsistenten Fahrer: Ezequiel Perez Companc (Motor Piacenza). Der Argentinier hatte im Laufe der Saison lediglich zwei Siege eingefahren, stand jedoch acht Mal auf dem Podium, direkt hinter Tommaso Rocca (Rossocorsa), womit er genug Punkte gesammelt hatte, um Alessandro Vezzoni (Rossocorsa-Pellin Racing) hinter sich zu lassen. Rocca hatte im Rennen dieser Kategorie ein fantastisches Manöver gefahren, um David Gostner zu überholen, der bis zu diesem Zeitpunkt das Rennen angeführt hatte.