Jeder Ferrari ist ein Meisterstück

Jeder Ferrari ist ein Meisterstück

Unternehmen

Französischer Bildhauer Bertrand Lavier besucht Maranello

Maranello, 21. Juli 2015 – “Alle Größen haben eines gemeinsam: Die Fähigkeit an die Spitze zu gelangen und sich dort zu halten. Dies traf auf Mozart zu, der sein gesamtes Leben hindurch einzigartige Musik komponiert hat. Dies galt für Van Gogh, der Meisterwerk nach Meisterwerk geschaffen hat. Sein gesamtes Werk war ein einziges Meisterwerk. Bei Ferrari verhält es sich ebenso: Jedes Modell ist ein Kunstwerk.”

Dies sind die Worte des französischen Bildhauers Bertrand Lavier, einem der führenden Gegenwartskünstler, der auf Einladung von Leiter Flavio Manzoni das Ferrari Style Centre besuchte. Die Arbeiten des 66-Jährigen drehen sich hauptsächlich um Ready-mades wie Kameras und Fahrzeuge, unter anderem auch einen Ferrari Dino 308 GT4 der auf der Exhibition Paris im Jahre 2005 zu sehen war. Dabei war dies nicht der erste Besuch des Künstlers in Maranello. “Jean Todt hatte mich 2004 eingeladen und nach Maranello zurückzukehren ist immer aufregend. Ein faszinierender Ort aufgrund dessen, was hier erschaffen wird und die Struktur selbst, die Gebäude großartiger Architekten.“

 

Lavier traf die Ferrari Designer und erzählte auch von seinem persönlichen Werdegang und vor allem von den Fahrzeugen, die er im Laufe seiner Karriere in Kunstwerke verwandelt hat – vom Alfa GTV im Jahr 1983 hin zum Ferrari Dino 308. Er verwies dabei auch auf die Bedeutung von Tradition und Innovation, ob sich dies nun auf Kunst oder Ferraris bezieht: “Es gibt eine Verbindung zwischen klassischer und moderner Kunst die sich von Caravaggio bis hin zu Warhol zieht, die – obwohl sie ihre Kreativität auf ganz verschiedene Weise zum Ausdruck brachten – sich auch stets die gleichen Fragen stellten. Dies gilt auch für Ferrari: Wenn ich mir ein Meisterwerk wie den FXX K ansehe, dann sehe ich ein Fenster, das mich an die GTOs der 1960er Jahre erinnert und ich sehe, dass alles miteinander in Verbindung steht. Es gibt aber auch einige Ferraris, die bei ihrer Präsentation nicht besonders gut aufgenommen wurden, während im Laufe der Jahre die Menschen ihre wahre Schönheit erkannten: Zeit und ein gewisser Abstand ermöglichten es uns die Fahrzeuge und ihre wahren Wert schätzen zu lernen. Und war dies nicht auch bei zahlreichen Künstlern der Fall?“