Patrick Tambay nach 30 Jahren erneut in Maranello

Patrick Tambay nach 30 Jahren erneut in Maranello

Unternehmen

“Die Formen des Ferrari 488 GTB sind unglaublich verführerisch.”

Maranello, 10. März 2015 – Seit fast 30 Jahren war er nicht mehr in Maranello, doch nun kam Patrick Tambay endlich zurück und besuchte das Ferrari-Werk, wo er vom stellvertretenden Vorsitzenden Piero Ferrari begrüßt wurde, bevor er die verschiedenen Abteilungen – einschließlich des neuen GES-Bereichs und die Fertigungsstraßen der 8-Zylindermodelle – besichtigte.

Der Besuch. Im GES-Bereich hatte der ehemalige französische Rennfahrer – der in insgesamt 114 Formel 1 GPs startete und in den Jahren 1982 und 1983 zwei Mal mit Ferrari siegte – die Gelegenheit die neue Zentrale der Scuderia Ferrari zu besuchen, wo er unter anderem den Simulator und die neue Abteilung der Triebwerksmontage bewundern konnte.
Im Anschluss ging es für Tambay weiter zu den 8-Zylinder Fertigungsstraßen, bevor er im Ferrari Atelier den LaFerrari und schließlich den neuen V8 488 GTB – der in der vergangenen Woche in Genf präsentiert wurde – unter die Lupe nahm.

Begeisterung. Tambay war von den beiden Fahrzeugen äußerst beeindruckt: “Der LaFerrari sieht aus, als wäre er für die Rennstrecke geplant worden: ein unglaublicher Wagen und die Leistung entspricht seiner Schönheit. Die Formen des 488 GTB sind unglaublich verführerisch. Wenn man ihn ansieht – vor allem sein Profil – dann spürt man förmlich, dass sein Design berücksichtigt, dass er auf den Rennstrecken in aller Welt gegen andere Hersteller antreten muss.” Der ehemalige Rennfahrer wies jedoch auch darauf hin, dass sich der 488 GTB ganz offensichtlich das von Ferrari in der Formel 1 und den GT-Wettbewerben erworbene Wissen zu eigen macht.

Die Scuderia. Tambay – der über lange Zeit die Formel 1 im französischen Radio kommentierte – sprach auch über die am kommenden Wochenende in Australien startende Weltmeisterschaft. “Ich glaube, dass Ferrari einen wichtigen neuen Weg eingeschlagen hat, zahlreiche Dinge verändert und sich auf Sebastian Vettel konzentriert, der nicht nur schnell sondern auch ein echter Teamplayer ist. Das Ziel, das sich das Team gesteckt hat ist mindestens ein Rennen zu gewinnen und ich bin davon überzeugt, dass Sebastian das gelingen wird.“