Simone Origone im Windkanal in Maranello

Simone Origone im Windkanal in Maranello

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Meister des “fliegenden Kilometers” perfektioniert seine Haltung für WM.

Maranello, 20. Februar 2015 – Auf seinen Skiern erreicht er Geschwindigkeiten, die höher liegen als die so manchen Wagens: 252,454 km/h ist sein Rekord. Wir sprechen über den fünffachen Weltmeister des so genannten fliegenden Kilometers, Simone Origone.

Origone besuchte Maranello, um seine Ausrüstung und seine Haltung zu perfektionieren, bevor er an den auf der Pas de la Casa Piste in Andorra stattfindenden Weltmeisterschaften teilnimmt.

Im Windkanal arbeitete Origone mit den Ingenieuren: “Ich möchte Ferrari und Fisi (der italienische Wintersportverband) für diese Möglichkeit danken. Ich konnte eine Menge aerodynamischer Tests durchführen, die es mir ermöglicht haben meine Ausrüstung für die WM zu optimieren Leider finden die Meisterschaften auf einer nicht sehr steilen Piste statt und die Höchstgeschwindigkeiten liegen somit relativ niedrig (etwa 180 km/h). Die Arbeit im Windkanal wurde dementsprechend ausrichtet”. Nach den Meisterschaften wird Origone versuchen den von ihm aufgestellten Weltrekord zu brechen.

 


Es ist keine Überraschung, dass Origone ein großer Fans schneller Wagen ist. “Ich liebe Autos, besonders Ferraris. Ich hatte schon mehrmals die Möglichkeit einen Ferrari zu fahren. Einmal in Deutschland, auf einer Autobahn ohne Geschwindigkeitsbegrenzung. Ich fuhr 250 km/h und da bemerkte ich, dass dies die Geschwindigkeit ist, mit der ich sonst auf Skiern unterwegs bin. Da sagte ich mir, dass ich in einem Ferrari doch schneller fahren muss und fuhr über 300 km/h. Und alles ohne das Gesetz zu brechen…“

Origone gestand auch ein großer Ferrari-Fan in der Formel 1 zu sein: „Während der Schumacher-Ära hatten wir so viele Siege zu feiern. Jetzt fährt wieder ein Deutscher für das Team und ich denke, dass ein neuer Kreislauf beginnen könnte, auch wenn wir 2015 wohl noch etwas Geduld aufbringen müssen.“ Ferrari wird versuchen ihn auf das oberste Treppchen des Podiums zu bringen.

„Für die Weltmeisterschaften verfüge ich über vier Paar neue Ski und habe ihnen die Namen von vier Ferrari-Modellen gegeben: FXX K, ein fantastisches Fahrzeug, dass ich auf Fotos von den Finali Mondiali in Abu Dhabi gesehen hatte; F1-2000, der Rennwagen, mit dem Schumacher die Durststrecke in der Formel 1 beendete; 458 Speciale und SF15-T.” Alles Gute, Simone!