Ferrari 166 MM - 1948

Überblick

166 MM

1948

Der 166 MM wurde von Ferrari für Langstreckenrennen geplant und bekam seinen Namen von einem der berühmtesten Straßenrennen, der Mille Miglia. In diesem Rennen konnten sich die Wagen aus Maranello immer wieder behaupten. Die Karosserie stammte von Touring, wobei die “Superlight”-Methode zum Einsatz kam. Damit wurde sichergestellt, dass der 166 MM extrem leicht und dynamisch, dabei aber auch eine beachtliche Struktursteifheit hatte. Des Triebwerk des 166 MM wurde ebenfalls verändert, um es den neuen Reglements anzupassen und so dass es mit handelsüblichem Treibstoff lief.

Technische Details

V12 Motor

Typ Vorne, längs, 60° V12
Bohrung und Hub 60 x 58.8 mm
Hubraum pro Zylinder 166.25 ccm
Gesamthubraum 1995.02 ccm
Kompressionsverhältnis 10 : 1
Höchstleistung 103 kW (140 hp) bei 6600 U/Min
Spezifische Leistung 70 hp/l
Maximum torque -
Ventiltrieb Eine obenliegende Nockenwelle pro Zylinderreihe, zwei Ventile pro Zylinder
Benzinversorgung Drei Weber 32 DCF Vergaser
Zündung Einzelzündkerze pro Zylinder, zwei magnetlos
Schmierung Nasssumpf
Kupplung Einscheibenkupplung
Rahmen Stahlrohr
Vorderradaufhängung Einzelradaufhängung, verschieden lange Querlenker, Blattfedern quer, hydraulische Dämpfung
Hinterradaufhängung Starrachse, halbelliptische Federn, hydraulische Dämpfung, Querstabilisator
Bremsen Trommeln
Antrieb 5 Gänge + Rückwärtsgang
Lenkung Schneckenlenkung
Fassungsvermögen Tank 90 Liter
Räder (vorne) 5.50 x 15
Räder (hinten) 5.50 x 15
Typ Zweisitzer spider oder Berlinetta
Länge -
Breite -
Höhe -
Radstand 2200 mm
Spurweite vorne 1250 mm
Spurweite hinten 1200 mm
Trockengewicht 650 kg (spider)
Höchstgeschwindigkeit 220 km/h
Beschleunigung 0-100 -
0-400 m -
0-1000 m -