Überblick

Ferrari 275 S - 1950

275 S

1950

Der große Lampredi Motor wurde zum ersten Mal im 275 S eingesetzt und hatte einen Hubraum von 3.322 ccm. Zwei Modelle wurden mit Touring Barchetta-Karosserien gefertigt und nahmen an der Mille Miglia im April 1950 teil.

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Im Rennen hatten die beiden Wagen jedoch Probleme mit dem Antrieb aufgrund des sehr starken Triebwerks. Der Motor stellte aber umgehend sein Potential unter Beweis, als er in einem F1-Rennwagen montiert wurde, für den er ursprünglich auch geplant war. So holte sich Ascari beim Belgischen GP am 18. Juni des gleichen Jahres umgehend Rang fünf.

275-S

Technische Details

V12 Motor

Typ Vorne, längs, 60° V12
Bohrung und Hub 72 x 68 mm
Hubraum pro Zylinder 276.86 ccm
Gesamthubraum 3322.34 ccm
Kompressionsverhältnis 8 : 1
Höchstleistung 199 kW (270 hp) bei 7200 U/Min
Spezifische Leistung 81 CV/l
Maximum torque -
Ventiltrieb Eine obenliegende Nockenwelle pro Zylinderreihe, zwei Ventile pro Zylinder
Benzinversorgung Drei Weber 40 DCF Vergaser
Zündung Einzelzündkerze pro Zylinder, zwei Spulen
Schmierung Nasssumpf
Kupplung Mehrscheiben
Rahmen Stahlrohr
Vorderradaufhängung Einzelradaufhängung, verschieden lange Querlenker, Blattfedern quer, hydraulische Dämpfung
Hinterradaufhängung Starrachse, halbelliptische Federn, hydraulische Dämpfung, Querstabilisator
Bremsen Trommeln
Antrieb 5 Gänge + Rückwärtsgang
Lenkung Schneckenlenkung
Fassungsvermögen Tank -
Räder (vorne) 5.50 x 16
Räder (hinten) 5.50 x 16
Typ Zweisitzer-spider
Länge -
Breite -
Höhe -
Radstand 2420 mm
Spurweite vorne 1270 mm
Spurweite hinten 1250 mm
Trockengewicht 850 kg
Höchstgeschwindigkeit 240 km/h
Beschleunigung 0-100 -
0-400 m -
0-1000 m -