Überblick

1957

290 S

Der 290 S war der erste Ferrari Rennwagen mit vier obenliegenden Nockenwellen. Das Triebwerk wurde von einem Team unter Leitung von Vittorio Jano entwickelt und umfasste einige technische Ideen aus dem F1 V8-Motor, den man von Lancia geerbt hatte. Das robuste Rohrchassis des 290 MM konnte das neue Triebwerk mühelos aufnehmen, während die Barchetta-Karosserie von Scaglietti so entworfen wurde, dass man neue technische Regelungen der FIA dabei berücksichtigte. Die Karriere des 290 S dauerte jedoch nicht lange und nach nur wenigen Rennen wurde der Wagen vom 315 S abgelöst.

Ferrari 290 S - 1957

Technische Details

V12 Motor

Typ Vorne, längs, 60° V12
Bohrung und Hub 73 x 69.5 mm
Hubraum pro Zylinder 290.88 ccm
Gesamthubraum 3490.61 ccm
Kompressionsverhältnis 9 : 1
Höchstleistung 243 kW (330 hp) bei 8000 U/Min
Spezifische Leistung 95 hp/l
Maximum torque -
Ventiltrieb Doppelte obenliegende Nockenwellen pro Zylinderreihe mit zwei Ventilen pro Zylinder
Benzinversorgung sex Weber 42 DCN Vergaser
Zündung Doppelzündkerzen pro Zylinder, vier Spulen
Schmierung Trockensumpf
Kupplung Mehrscheiben
Rahmen Stahlrohr
Vorderradaufhängung Einzelradaufhängung mit verschieden langen Querlenkern, Schraubenfedern, hydraulische Dämpfung
Hinterradaufhängung de Dion, Doppelradiusstangen, Blattfedern quer, hydraulische Dämpfung
Bremsen Trommeln
Antrieb 4 Gänge + Rückwärtsgang
Lenkung Schneckenlenkung
Fassungsvermögen Tank -
Räder (vorne) 6.00 x 16
Räder (hinten) 7.00 x 16
Typ Zweisitzer-spider
Länge -
Breite -
Höhe -
Radstand 2350 mm
Spurweite vorne 1296 mm
Spurweite hinten 1310 mm
Trockengewicht -
Höchstgeschwindigkeit -
Beschleunigung 0-100 -
0-400 m -
0-1000 m -