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Ferrari 315 S - 1957

1957

315 S

Der Wagen war mit einem V12-Triebwerk mit vier kettengetriebenen obenliegenden Nockenwellen ausgestattet. Der 315 S war ein enormer Fortschritt verglichen mit den Motoren mit einzelnen obenliegenden Nockenwellen. Dabei leistete der Motor mehr, wog neun Kilogramm weniger und war beim Hochfahren zuverlässiger. Bei der tragisch verlaufenen Mille Miglia des Jahres 1957, mit De Portagos verheerendem Unfall, fuhr Piero Taruffi den 315 S zum Sieg. Mit diesem Rennen beendete der Ausnahmerennfahrer auch seine Karriere.

Technische Details

V12 Motor

Typ Vorne, längs, 60° V12
Bohrung und Hub 76 x 69.5 mm
Hubraum pro Zylinder 315.28 ccm
Gesamthubraum 3783.40 ccm
Kompressionsverhältnis 9 : 1
Höchstleistung 265 kW (360 hp) bei 7800 U/Min
Spezifische Leistung 95 hp/l
Maximum torque -
Ventiltrieb Doppelte obenliegende Nockenwellen pro Zylinderreihe mit zwei Ventilen pro Zylinder
Benzinversorgung sex Weber 42 DCN Vergaser
Zündung Doppelzündkerzen pro Zylinder, vier Spulen
Schmierung Trockensumpf
Kupplung Mehrscheiben
Rahmen Stahlrohr
Vorderradaufhängung Einzelradaufhängung mit verschieden langen Querlenkern, Schraubenfedern, hydraulische Dämpfung
Hinterradaufhängung de Dion, Doppelradiusstangen, Blattfedern quer, hydraulische Dämpfung
Bremsen Trommeln
Antrieb 4 Gänge + Rückwärtsgang
Lenkung Schneckenlenkung
Fassungsvermögen Tank -
Räder (vorne) 6.00 x 16
Räder (hinten) 7.00 x 16
Typ Zweisitzer-spider
Länge -
Breite -
Höhe -
Radstand 2350 mm
Spurweite vorne 1296 mm
Spurweite hinten 1310 mm
Trockengewicht 880 kg
Höchstgeschwindigkeit 290 km/h
Beschleunigung 0-100 -
0-400 m -
0-1000 m -