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1957

335 S

Der direkte Nachfolger des 315 S, der 335 S, debütierte auf der berüchtigten Mille Miglia des Jahres 1957 mit Alfonso De Portago, der in letzter Minute für den unpässlichen Luigi Musso einsprang. Der Wagen lag an dritter Position als De Portago, sein Beifahrer Edmond Nelson und 14 Zuschauer in einem Unfall bei Guidizzolo ums Leben kamen. Die folgenden Proteste setzten Hochgeschwindigkeitsstraßenrennen in Italien ein Ende. Der 335 S startete auch bei den 24 Stunden von Le Mans und fuhr mit über 193 km/h die schnellste Runde. Der Wagen holte sich schließlich noch die ersten beiden Ränge in den 1000 km von Venezuela und trug damit zum Gewinn der Konstrukteurs Weltmeisterschaften durch Ferrari bei.

Ferrari 335 S - 1957

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V12 Motor

Typ Vorne, längs, 60° V12
Bohrung und Hub 77 x 72 mm
Hubraum pro Zylinder 335.27 ccm
Gesamthubraum 4023.32 ccm
Kompressionsverhältnis 9.2 : 1
Höchstleistung 287 kW (390 hp) bei 7400 U/Min
Spezifische Leistung 97 hp/l
Maximum torque -
Ventiltrieb Doppelte obenliegende Nockenwellen pro Zylinderreihe mit zwei Ventilen pro Zylinder
Benzinversorgung sex Weber 44 DCN Vergaser
Zündung Doppelzündkerzen pro Zylinder, vier Spulen
Schmierung Trockensumpf
Kupplung Mehrscheiben
Rahmen Stahlrohr
Vorderradaufhängung Einzelradaufhängung mit verschieden langen Querlenkern, Schraubenfedern, hydraulische Dämpfung
Hinterradaufhängung de Dion, Doppelradiusstangen, Blattfedern quer, hydraulische Dämpfung
Bremsen Trommeln
Antrieb 4 Gänge + Rückwärtsgang
Lenkung Schneckenlenkung
Fassungsvermögen Tank -
Räder (vorne) 6.00 x 16
Räder (hinten) 7.00 x 16
Typ Zweisitzer-spider
Länge -
Breite -
Höhe -
Radstand 2350 mm
Spurweite vorne 1296 mm
Spurweite hinten 1310 mm
Trockengewicht 880 kg
Höchstgeschwindigkeit 300 km/h
Beschleunigung 0-100 -
0-400 m -
0-1000 m -