Ferrari 456M GT - 1998

Überblick

456M GT

1998

Der 456M, in den Ausführungen GT und GTA mit Automatikgetriebe war die Weiterentwicklung der äußerst erfolgreichen Interpretation der traditionellen2+2-Modelle. Der im Jahr 1992 präsentierte 456 GT war der erste von Ferrari mit Blick auf das 21. Jahrhundert entworfene Wagen und wurde von den Kunden des Hauses aufgrund seines Komforts und des großzügigen Raumangebots sowie der Maßstäbe setzenden Leistung und seiner Vielseitigkeit geschätzt.

Blick auf

Der Wagen war aber nicht nur ein echtes Viersitzer-Coupé. Er war auch der erste moderne Ferrari, der mit Frontmotor und Heckantrieb ausgestattet war, wobei das Getriebe mit dem Heckdifferential für perfekte Gewichtsverteilung verbunden war, was auch zu einem größeren Platzangebot für die Fahrzeuginsassenführte.

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Ferrari 456M GT - 1998
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Die Karosserie

Die GT-Version des 456M mit manueller Sechsgangschaltung(plus Rückwärtsgang) war eine Weiterentwicklung eines überaus erfolgreichen Modells für Kunden, die sich einen reinrassigen Ferrari wünschten, dabei jedoch vier Sitzplätze und einen vielseitigen Kofferraum forderten.

Ganz in der Tradition der Marke im 2+2-Bereich kombinierte der von Pininfarina entworfene456M GT die atemberaubende Leistung des V12-Triebwerks mit 5.474 ccm mit dem außergewöhnlichen Komfort eines Grand Tourers. Frontmotor und Getriebe im Heck war hierbei die rationalste Entscheidung, um nicht nur mehr Platz im Innenraum zu gewinnen sondern auch um hinsichtlich Fahrvergnügen und Sicherheit neue Maßstäbe zu setzen.

Besondere Aufmerksamkeit wurde der Aerodynamik des Wagens geschenkt: eine klare Front und einen im Heck versenkbaren Flügel. Dank einer besonderen Form des Frontspoilers und der Motorabdeckung sowie Modifizierungen am Heckdiffusor konnte das Verhalten der Vorderachse optimiert werden.

Das Chassis

Der 456 M GT hatte ein Stahlrohrchassis mit Leichtaluminiumteilen für die Karosserie, die mit Feran verbunden wurden. Damit hatte das Chassis sowie das geringe Gewicht von Aluminium als auch die Steifheit von Stahlt. Um das Gewicht niedrig zu halten war die Motorabdeckung aus Kohlefaser gefertigt.

Der Innenraum für vier Insassen war in edlem Connolly-Ledergehalten. Die Sitze waren elektronisch verstellbar und verfügten über eine Memory-Funktion. Die Anzeigen waren analog. Der 456 M GT besaß eine vollautomatische Klimaanlagemit Sonneneinstrahlungssensor sowie eine Stereoanlage.

Ferrari 456M GT - 1998
Ferrari 456M GT - 1998

Das Triebwerk

Das Stahlrohrrahmen-Spaceframe-Chassis mit Einzelradaufhängung war mit Stabilistoren, Querlenkern und Antidive-Aufbau versehen. Die elektronisch gesteuerten Gasdämpfer hatten zwei Settings. Die Zahnstangenlenkung verfügte über Servotronic und die innenbelüfteten Scheibenbremsen über ABS mit einer electronischen Hinterbremskorrektur. Zudem besaß der Wagen ein fortschrittliches ASR-Traktionkontrollsystem, das mit dem Antiskidsystem verbunden war und die Fahrsicherheit auch in den anspruchsvollsten Situationen erheblich verbesserte.

Das V12 65-Grad-Fronttriebwerk mit 442 PS besaß einen Hubraum von 5.474 ccm, doppelte obenliegende Nockenwellen, vier Ventile pro Zylinder und war längs montiert. Das Motormanagement übernahm ein Bosch M5.2-System. Es gab aber auch EInschreibentrockenkupplung und Trockensumpfschmierung sowie eine Sechsgangschaltung mit Rückwärtsgang und mechanischem Getriebe.

Eine sorgfältige Auswahl der besten Aufnahmen des 456M GT in hoher Auflösung: in der Fotogalerie werden die markanten Eigenschaften des Ferrari-Modells aus dem Jahre 1998, mit Schwerpunkt auf Details und die wichtigsten Fahrzeugbereiche, vorgestellt.

Eine sorgfältige Auswahl der besten Aufnahmen des 456M GT in hoher Auflösung: in der Fotogalerie werden die markanten Eigenschaften des Ferrari-Modells aus dem Jahre 1998, mit Schwerpunkt auf Details und die wichtigsten Fahrzeugbereiche, vorgestellt.