Ferrari 599XX - 2010

Überblick

599XX

2010

Der 599XX verfügt über die fortschrittlichsten technischen Lösungen aus Ferraris Forschung und Entwicklung in den Bereichen der Straßenwagen und der Formel 1. Zahlreiche dieser Lösungen kommen mit diesem Wagen zum ersten Mal zum Einsatz oder wurden eigens für diesen entwickelt. Obwohl der 599XX auf dem 599 GTB Fiorano basiert und den gleichen Transaxle-Aufbau sowie Motorentyp besitzt, ist dieser Prototyp ein Hochleistungsrennwagen.

Die Ingenieure des Hauses Ferrari nahmen Veränderungen an den Brennkammern des Triebwerks sowie an den Ein- und Auslassbereichen vor. Der 599XX zeichnet sich durch ein innovatives Elektronikkonzept mit dem Namen‚ High Performance Dynamic Concept’ aus, das derart entwickelt wurde, um die größtmögliche Leistung des Wagens zu erhalten indem eine Kombination der mechanischen Beschränkungen und dem Potential der elektronischen Steuerungen des Fahrzeugs kontrolliert werden.

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Ferrari 599XX - 2010
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Der Aufbau

Obwohl der 599XX auf dem 599 GTB Fiorano basiert und den gleichen Transaxle-Aufbau sowie Motorentyp besitzt, ist dieser Prototyp ein Hochleistungsrennwagen. Die Ingenieure des Hauses Ferrari nahmen Veränderungen an den Brennkammern des Triebwerks sowie an den Ein- und Auslassbereichen vor. Diese Modifizierungen, in Verbindung mit der Tatsache, dass die innere Reibung des Triebwerks reduziert werden konnte und die maximale Drehzahl auf 9.000 Umdrehungen pro Minute erhöht wurde, halfen dabei die Leistung auf 700 PS bei 9.000 U/Min. zu steigern. Besondere Aufmerksamkeit wurde auch den Gewichtseinsparungen der Motorenteile geschenkt. Dies konnte untere anderem durch eine Optimierung der Formen – wie die der neuen Kurbelwelle – und dem Einsatz exklusiven Materials, wie Kohlefaser für die Luftkammern. Eine neue Auslegung des Schaltvorgangs verringert zudem die Schaltzeiten auf 60 Millisekunden.

Innovationen

Der 599XX zeichnet sich durch ein innovatives Elektronikkonzept mit dem Namen‚ High Performance Dynamic Concept’ aus, das derart entwickelt wurde, um die größtmögliche Leistung des Wagens zu erhalten indem eine Kombination der mechanischen Beschränkungen und dem Potential der elektronischen Steuerungen des Fahrzeugs kontrolliert werden. Mechanik und Elektronik arbeiten also Hand in Hand, um auch unter extremen Bedingungen immer Spitzenleistungen aus diesem Wagen herausholen zu können. Das sportliche Handling wird durch den Einsatz von Federungen mit magnetorheologischer Dämpfungskontrolle der zweiten Generation verbessert. Ein „virtueller Fahrzeugingenieur“ unterstützt den sportlichen Fahrstil, indem er Effizienz und Einsatzbedingungen des Fahrzeugs in Echtzeit überwacht und im Cockpit die erforderlichen Informationen anzeigt.

Die Aerodynamikstudien am Wagenkörper sahen zahlreiche Tests im Windkanal vor, durch die eine Stützlast von 280 kg bei 200 km/h (630 kg bei 300 km/h) erzielt werden konnte. Der Karosserieboden wurde komplett verkleidet und die für die Kühlung der Motorkühlflüssigkeit erforderlichen Luftauslässe wurden auf die Haube verlegt.

Ferrari 599XX - 2010
Ferrari 599XX - 2010

Zum allerersten Mal kam hier das „Actiflow™-System” zum Einsatz. Es trägt zur Steigerung der Stützlast und zur Senkung des Widerstand bei unterschiedlichen dynamischen Bedingungen auf der Rennstrecke bei. Diese Lösung erforderte den Verbau von zwei Lüftern im Kofferraum, die dank eines porösen Materials im Diffusor die Luft vom Fahrzeugboden ansaugen, um sie über die beiden Gitter auf der Höhe der Heckscheinwerfer wieder auszustoßen. An den Finnen erhöht eine seitliche Rippe die Stützlast. Außerdem werden mit so genannten „Synthetic Jets” künstliche Luftströme am Fahrzeugheck geschaffen. Dadurch wird der Sogeffekt der Nachlaufströmung kontrolliert und der Luftwiderstand reduziert. „Schließlich wurden nach dem Vorbild der Formel 1 so genannte „Wheel Donuts” eingeführt. Es handelt sich dabei sozusagen um Schirme, die die Bremsscheiben und die Felge teilweise verkleiden und so die Aerodynamik und die Kühlung verbessern.

Die Karosserie wurde auch im Hinblick auf die Materialverwendung neu interpretiert. So kommen Verbundwerkstoffe und Carbonfaser stark zum Einsatz. Außerdem wurden dank der in der Anwendung von Aluminium gesammelten Erfahrungen neue Technologien angewandt, um eine Gewichtsverringerung zu erreichen. Von der Entwicklung leistungsstärkerer Materialien profitiert auch die Bremsanlage. So kommt beim Bremsbelag ebenso Carbonfaser zum Einsatz, was eine Verkleinerung des Bremssattels erlaubt, ohne die Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen. Die neue Racing-Bremsanlage aus Carbon-Keramik erlaubt daher noch kürzere Bremswege und eine allgemeine Leistungsverbesserung.

Die Slickreifen (29/67 R19 vorne und 31/71 R19 hinten) sind auf Felgen von 19 x 11J (vorne) und 19 x 12J (hinten) aufgezogen. Sie wurden spezifisch für den 599XX entwickelt, um zur Optimierung der Kurvenstabilität und einer Erhöhung der Seitenbeschleunigung beizutragen.

Der Motor

Obwohl der 599XX auf dem 599 GTB Fiorano basiert und den gleichen Transaxle-Aufbau sowie Motorentyp besitzt, ist dieser Prototyp ein Hochleistungsrennwagen. Die Ingenieure des Hauses Ferrari nahmen Veränderungen an den Brennkammern des Triebwerks sowie an den Ein- und Auslassbereichen vor. Diese Modifizierungen, in Verbindung mit der Tatsache, dass die innere Reibung des Triebwerks reduziert werden konnte und die maximale Drehzahl auf 9.000 Umdrehungen pro Minute erhöht wurde, halfen dabei die Leistung auf 700 PS bei 9.000 U/Min. zu steigern. Besondere Aufmerksamkeit wurde auch den Gewichtseinsparungen der Motorenteile geschenkt. Dies konnte untere anderem durch eine Optimierung der Formen – wie die der neuen Kurbelwelle – und dem Einsatz exklusiven Materials, wie Kohlefaser für die Luftkammern. Eine neue Auslegung des Schaltvorgangs verringert zudem die Schaltzeiten auf 60 Millisekunden.

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Rundenrekord für den Ferrari 599XX auf dem Nürburgring in Peking bekanntgegeben

Beijing, 23. April – Der Ferrari 599XX ist der erste aus der Serienproduktion abstammende Sportwagen, der auf der 20,832 Kilometer langen Nordschleife des Nürburgrings die 7-Minuten-Marke durchbrechen konnte. Der Wagen benötige für eine Runde auf der legendären Strecke 6 Minuten 58,16 Sekunden.

Der 599XX, der sich am 599 GTO inspiriert, ist eine extreme Berlinetta, die für die Rennstrecke jedoch nicht für offizielle Motorsportveranstaltungen konzipiert wurde. Der Wagen ist ein wahres Technologielabor mit einer Vielzahl an innovativen Lösungen. Einige dieser Lösungen werden auch in Zukunft weiterhin exklusiv im 599XX zum Einsatz kommen, während andere bereits in den 599 GTO, der im Rahmen des Automobilsalons in Peking vorgestellt wurde, integriert wurden. Zu diesen Lösungen gehört untere anderem das aus der Formel 1 stammende so genannte Doughnut, das eine doppelte Funktion erfüllt: Luftturbulenzen und somit Luftwiderstand zu verringern und die Kühlung der Bremsen zu verbessern.

Der Ferrari 599XX wird von einem aus dem 599 GTB Fiorano stammenden und weiterentwickelten V12-Triebwerk angetrieben. Der 599XX verfügt über Ferraris High-Performance Dynamic Concept, eine neue Design- und Chassis-Einstellung, bei der fortschrittlichste Elektronik zum Einsatz kommt, um die mechanischen Grenzen bezüglich Handling für ein Höchstmaß an Leistung zu kontrollieren.

Im Bereich der Aerodynamik wurde mit dem Ferrari 599XX das Actiflow™ System eingeführt, das bezüglich der Kurvenfahrtbedingungen den Abtrieb steigert und/oder Luftwiderstand verringert. In Verbindung mit weiteren Details des Wagens führt dies zu außergewöhnlichen Abtriebswerten des 599XX von bis zu 630 Kilogramm bei 300 km/h.

Grundlegend für die Leistung dieses Wagens war die Entwicklung spezieller Komponenten, die gemeinsam mit den technischen Partnern des Hauses Ferrari durchgeführt wurde: Brembo für das Carbon-Keramik Bremssystem, Michelin für die Reifen und Shell für die Brenn- und Schmierstoffe.

Ferrari 599XX - 2010

Präsentation des 599XX auf dem Genfer Auto-Salon

Eine sorgfältige Auswahl der besten Aufnahmen des 599XX in hoher Auflösung: in der Fotogalerie werden die markanten Eigenschaften des Ferrari-Modells aus dem Jahre 2010, mit Schwerpunkt auf Details und die wichtigsten Fahrzeugbereiche, vorgestellt.

Der 599XX auf der Rennstrecke in Fiorano

Eine sorgfältige Auswahl der besten Aufnahmen des 599XX in hoher Auflösung: in der Fotogalerie werden die markanten Eigenschaften des Ferrari-Modells aus dem Jahre 2010, mit Schwerpunkt auf Details und die wichtigsten Fahrzeugbereiche, vorgestellt.

Erste Testfahrt des 599XX mit dem neuen Evolution-Paket

Im Rahmen der Ferrari Racing Days im japanischen Suzuka wurde das neue, Ende 2011, vorgestellte Evolution-Paket für den 599XX mit der ersten offiziellen Testfahrt exklusiv den Sammlern dieser außergewöhnlichen Wagen präsentiert.

 

Rundenrekord für den Ferrari 599XX auf dem Nürburgring bekanntgegeben

Der Ferrari 599XX ist der erste aus der Serienproduktion abstammende Sportwagen, der auf der 20,832 Kilometer langen Nordschleife des Nürburgrings die 7-Minuten-Marke durchbrechen konnte. Der Wagen benötige für eine Runde auf der legendären Strecke 6 Minuten 58,16 Sekunden.

 

Ferrari 599XX- Abnahme in Valencia

Sieben Ferrari 599XX debütieren auf der spanischen Rennstrecke Ricardo Tormo in Valencia. Special Guest der Veranstaltung: Felipe Massa, der persönlich den neuen, für die Rennstrecke entwickelten 12-Zylinder Berlinetta testete. Am Ende des Videos spricht der Brasilianer über die aufregende Testfahrt.

 

Technische Details

V12 Motor

Länge 4787 mm
Breite 1972 mm
Höhe 1283 mm
Radstand 2750 mm
Trockengewicht 1345 kg
Lastverteilung 7% Vorne - 53% Hinten
Fassungsvermögen Tank 90 Liter
Vorne 29/67 R19
Hinten 31/71 R19
Vorne 19 x 11J
Hinten 19 x 12J
Bremsen 2. Generation Racing Carbon-Keramik Material
Typ 65° - V12
Bohrung/Hub 92 mm x 75,2 mm
Hubraum pro Zylinder 499,9 ccm
Hubraum ges. 5999 ccm
Leistung max.. 537 Kw (730 PS)
Drehmoment max 686 (70 kgm)
Drehzahl max. 9000 Rpm
Nürburgring Rundenzeit (unbestätigt)
Fiorano Rundenzeit 1 Min. 16 Sek.
Getriebe F1-Getriebe; 6-Gang und Rückwärtsgang
Aushängung SCM Magnetologische Dämpfungskontrolle der 2. Generation