Ferrari Superamerica - 2005

Überblick

Superamerica

2005

Der Ferrari Superamerica verbindet die atemberaubenden Leistungen einer Ferrari 12-Zylinder Berlinetta mit einer originellen und innovativen Lösung eines vielseitigen Cabriolets. Der Superamerica ist der erste Serienwagen, in dem eine innovative Technologie für ein rotierendes, elektrochromatisches Dach zum Einsatz kommt. Diese Technologie wurde eigens für große Glasflächen entwickelt und macht in wenigen Sekunden aus dem Coupé ein Cabriolet.

Ferrari Superamerica - 2005

Das Ergebnis ist ein Wagen, der Prestige und Reiz eines offenen Wagens mit den funktionellen Vorteilen eines Coupés verbindet. Der Superamerica basiert auf dem 575M Maranello und ist mit manueller Schaltung oder F1-Getriebe erhältlich. Der Wagen verfügt über die neuesten Entwicklungen im Bereich der klassischen V12-Triebwerke und liefert eine beeindruckende Leistung von 540 PS. Dank des sich automatisch extrem sanft öffnenden Dachs ist der Superamerica auch die weltweit schnellste offene Berlinetta mit einer Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h (199 mph). Das exklusive und unverkennbare Design des Superamerica stammt aus dem Hause Pininfarina, während der Wagen seinen Namen basierend auf einer Reihe an in limitierter Auflage gefertigten 12-Zylinder Modellen des Hauses Ferrari aus den Jahren 1956 und 1961 trägt. Ganz im Einklang mit seiner glanzvollen Vergangenheit wird auch der neue Superamerica in limitierter Auflage gefertigt.

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Der auf dem 575M Maranello basierende Superamerica ist mit manueller Schaltung oder F1-Getriebe erhältlich und verfügt über die neuesten Entwicklungen im Bereich der klassischen V12-Triebwerke und liefert eine beeindruckende Leistung von 540 PS. Dank des sich automatisch extrem sanft öffnenden Dachs ist der Superamerica auch die weltweit schnellste offene Berlinetta mit einer Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h (199 mph).
Das exklusive und unverkennbare Design des Superamerica stammt aus dem Hause Pininfarina, während der Wagen seinen Namen basierend auf einer Reihe an in limitierter Auflage gefertigten 12-Zylinder Modellen des Hauses Ferrari aus den Jahren 1956 und 1961 trägt. Ganz im Einklang mit seiner glanzvollen Vergangenheit wird auch der neue Superamerica in limitierter Auflage gefertigt.
Der Wagen wurde innen und außen von Pininfarina entworfen, wobei der Superamerica die wunderbar ausgeglichenen Proportionen – typisch für Ferraris V12-Berlinetta – beibehält. Dabei wird das einzigartige Revocromico-Dach des Wagens geschickt in seine Formen integriert. Dieses innovative Dach fügt sich, dank der beiden Seitenstreben – ein Designdetail, das in einigen der klassischen Ferrari-Modelle zu finden ist – nahtlos in die Linien des Wagens ein. Diese beiden Streben werden auch, gemeinsam mit der Dachstruktur selbst, als Überrollschutz genutzt.

Der gesamte hintere Bereich des Wagens zeichnet sich durch den neuen Kohlefaser-Kofferraum aus, auf dem das Ferrari-Symbol hervortritt und das entworfen wurde, um die muskulösen und gleichzeitig sinnlichen Formen des Superamericas zu unterstreichen. Das ungewöhnliche Dach verleiht dem Wagen einen extrem sportlichen Auftritt, was durch die serienmäßigen 19-Zoll Speichenfelgen und Bridgestone Potenza RE050-Reifen hervorgehoben wird. Die Front des Wagens zeichnet sich durch die neue Aluminium-eingefassten Scheinwerferanordnungen und den Lufteinlass auf dem Motorraum aus.

Das Interieur des Superamerica ist so exklusiv, wie man es erwartet: von Hand verarbeitetes Leder und Kohlefaser-Details für die Dachschalter, die Radioeinfassung und das Instrumentendisplay. Das gesamte Interieur wird mit dem durch das quadratmeter-große Glasdach einfallende Licht auf einzigartige Weise komplementiert, wobei der Komfort an Bord des Wagens in keiner Weise beeinträchtigt wird.

Die Sitze des Superamerica sind mit speziellem, perforiertem Leder gepolstert, während der Stauraum an Bord vergrößert werden konnte, was einem neuen Raum sowie einem speziellen Gehäuse hinter den Sitzen zu verdanken ist.

Kunden können aus einem roten und einem gelben Drehzahlmesser auswählen.

Ferrari Superamerica - 2005
Ferrari Superamerica - 2005

Patentiertes Revocromico-Dach

Das bedeutendste stilistische und funktionelle Detail des Ferrari Superamerica ist zweifelsohne das einzigartige von Fioravanti patentierte rotierende Dach, das den Namen Revocromico™ trägt, um die Kombination aus rückwärtsgerichteter Rotation und elektrochromatischer Technologie zu unterstreichen.

Das Revocromico™ Dach basiert auf einer vollständig aus Kohlefaser gefertigten Struktur, in die das elektrochromatische Glas eingesetzt wurde. Diese Struktur ist funktionell mit dem Heckfenster des Wagens verbunden. Das Dach weist einen einzigen, extrem innovativen Drehpunkt des Rotationsmechanismus auf, um das Dach beeindruckend sanft zu öffnen und zu schließen.

Wird die Dachhalterung gelöst, so verwandelt sich der Superamerica in unter zehn Sekunden von einem edlen Coupé in ein atemberaubendes Cabriolet. Beim Öffnen klappt das Dach zurück und verbindet sich bündig mit dem Kofferraumdeckel.

Ein weiteres Zeichen wie originell das Revocromico™ Dach tatsächlich ist, stellt das beheizbare Heckfenster dar, das gleichzeitig auch als effektiver Windstopp genutzt wird wenn das Dach geöffnet ist. Strukturelle Verstärkungen wurde um den Dachmechanismus herum vorgenommen, während die beiden speziell verstärkten Seitenstreben auch als Überrollbügel fungieren.

Eine weitere technische Innovation ist das ganzheitliche Dach-Kofferraum-Design: das geöffnete Dach liegt bündig auf dem Kofferraumdeckel auf, so dass das Fassungsvermögen des Kofferraums vom Öffnen des Verdecks gänzlich unangetastet bleibt.

Der hintere Bereich ist zudem so geräumig, dass der Kofferraum, unabhängig von der Dachposition, stets geöffnet werden kann. Bei geöffnetem Verdeck kann eine spezielle Tonneau-Abdeckung angebracht werden, um das Glasdach vor Wettereinflüssen zu schützen. Wird das Verdeck geschlossen wird diese Tonneau-Abdeckung in einen eigens dafür vorgesehenen Bereich im Kofferraum verstaut.

Der Einsatz elektrochromatischer Technologie im Bereich der Fahrgastzelle ist eine Weltpremiere in der Automobilindustrie. Das Glasdach ist etwa einen Quadratmeter groß (1.130 mm breit und 840 mm lang) und flutet die Fahrgastzelle auch bei geschlossenem Verdeck mit natürlichem Licht. Die Fahrzeuginsassen haben den Vorteil die Tönung des Glasverdecks nach ihren eigenen Wünschen und Anforderungen zu regulieren.

Das in Zusammenarbeit mit Saint Gobain gefertigte elektrochromatische Glas ist laminiert, während die innere Oberfläche einer der Glasschichten mit einer elektrochromatischen Schicht überzogen ist. Wird eine elektrische Niedrigspannungsladung durch diese Schicht geleitet, wird die elektrochromatische Ebene aktiviert, welche die Tönung reguliert. Im Falle des Revocromico™ Dachs wird dies durch einen auf dem zentralen Tunnel angebrachten Regler mit fünf verschiedenen Einstellungen vorgenommen.

In der leichtesten Einstellung entspricht die Transparenz dem von herkömmlichem Glas, während die dunkelste Tönung nur ein Prozent des Sonnenlichts durchfiltern lässt. Von der dunkelsten zur hellsten Einstellung zu wechseln dauert keine 60 Sekunden. Wird der Motor abgestellt dunkelt sich das Glas automatisch zur dunkelsten Einstellung ab, um das Cockpit vor Sonneneinstrahlung zu schützen. Bezüglich Sicherheit, Instandhaltung und Reinigung verhalten sich das Glasdach und seine Struktur ähnlich wie eine herkömmliche Windschutzscheibe.

Motor und Antrieb

Das Triebwerk des Superamerica basiert auf dem klassischsten aller Ferrari Layouts: dem V12. Das Triebwerk mit 65 Grad und V-Aufbau verfügt über doppelte obenliegende Nockenwellen pro Zylinderreihe und vier Ventile pro Zylinder. Das Kurbelgehäuse, die Zylinderköpfe und die Ölwanne sind aus einer Aluminiumlegierung gefertigt. In feinster Ferrari-Tradition ist dieser V12 auch mit einer Trockensumpfschmierung ausgestattet.

Das Triebwerk des Superamerica leistet bei 7.250 Umdrehungen pro Minute 540 PS (25 PS mehr als der 575M Maranello). Dieses Extra an Leistung konnte durch spezielle Eingriffe erzielt werden:
- Einsatz neuer Hochfluss-Einlassöffnungen
- verbesserter Durchflusskoeffizient, dank optimierter fluidodynamischer Eigenschaften der Zylinderkopfkanäle und Einlasskrümmer
- neues Abgassystem-Design zur Reduzierung des Gegendrucks.
Die elektronische Motorsteuerung wird durch eine Bosch Motronic ME7 CPU pro Zylinderreihe vorgenommen, welche die PFI Multiplexeinspritzung, das Drive-by-Wire Drosselventil und die individuellen Einzelspulen für jede Zündkerze steuert. Vier Sensoren sind im Kurbelgehäuse positioniert, um Klopfen zu verhindern.

Der Superamerica verfügt über einen Transaxle-Aufbau mit 6-Gang-Getriebe mit Multi-Cone-Synchronisierung.
Das Sperrdifferential verfügt über spezielle Sperreichungen (25% bei Traktion, 45% bei Freilauf), um Traktion und Stabilität unter sämtlichen Fahrbedingungen zu optimieren.
Dank des F1-Getriebes werden durch die Einführung neuer Elektronik nicht nur die Schaltzeiten verkürzt (auf 180 Millisekunden) sondern die Schaltvorgänge im F1 A-Modus auch sanfter.

Auch wenn sich das Fahrzeug in Bewegung befindet hat der Fahrer die Möglichkeit über den Auto-Knopf zwischen zwei Schaltmodi auszuwählen. Diese sind:
- Manuell: mit der rechts an der Lenksäule angebrachten Schaltwippe wird der nächstgrößere Gang eingelegt, mit der linken Schaltwippe der nächstkleinere Gang gewählt.
- Automatik: automatisches Schalten für komfortable und entspannenden Fahrten.
Neben diesen beiden Schaltmodi kann der Fahrer aber auch aus zwei weiteren Settings auswählen – Normal oder Sport – um dem Fahrstil oder den Fahrbahnbedingungen zu entsprechen.
Die F1 A-Kontrolle auf dem zentralen Tunnel ermöglicht dem Fahrer zwischen Rückwärts- und Vorwärtsgang zu wechseln, was Einparken erheblich vereinfacht.

Ferrari Superamerica - 2005
Ferrari Superamerica - 2005

Karosserie und Chassis

Das Chassis des Ferrari Superamerica basiert auf der des 575M Maranello, wobei einige strukturelle Veränderungen bezüglich Verstärkungen vorgenommen wurden, um das perfekte Zusammenspiel der Leistung eines Ferrari mit der Eleganz eines Cabriolets zu ermöglichen. Durch den Einsatz des innovativen, rotierenden Glasdachs mussten stärkere Schweller integriert, die Chassisrohre um den Mitteltunnel herum aber vor allem die A-Säulen verstärkt werden.
Die hinteren Streben tragen zur Verstärkung der Struktur um den Dachmechanismus herum bei, während der Brandschott verstärkt und zusätzliche Stützen um den Transaxle-Bereich hinzugefügt wurden.
Die Straßenlage des Ferrari Superamerica wurde abgestimmt, indem aktive Dämpfungskontrolle mit Proportionalventil-Stoßdämpfer und sechs Beschleunigungsmesser integriert wurden. Das System “liest” die Fahrbahnoberfläche und passt die Dämpfung umgehend daran an.

Der Fahrer kann aus folgenden Settings auswählen:
- SPORT: Eichung für sportliches Hochleistungsfahren
- CCOMFORT: Eichung zum Dämpfen von Fahrbahnunebenheiten – besonders geeignet für Fahrten im Stadtverkehr und auf langen Autobahnfahrten.

Ganz in der Tradition der innovativen Philosophie des Hauses Ferrari steuern diese Einstellungen nicht nur die Dämpfung, sondern auch die Traktionskontrolle und die F1-Getriebelogik.

Der Superamerica kann mit dem GTC Handling Paket ausgestattet werden, das über folgende Ausstattungen verfügt:
- eine sportlichere Aufhängungseinstellung dank Federn, die in der Front 35 und im Heck 15 Prozent steifer sind und die mit einem 73 Prozent steiferen Querstabilisator verbunden sind;
- eine Sportauspuffanlage;
- rote Bremssättel mit Kogo;
- CCM (Kohlefaserlegierung) Scheibenbremsen (398 mm vorne und 360 mm).

Letztere stammen direkt von der von Ferrari in der Formel 1 gesammelten Erfahrung und wurden in Zusammenarbeit mit Brembo entwickelt, um auch nach intensivem Hochleistungsfahren konstante Bremswege zu garantieren.

Eine sorgfältige Auswahl der besten Aufnahmen des Superamerica in hoher Auflösung: in der Fotogalerie werden die markanten Eigenschaften des Ferrari-Modells aus dem Jahre 2005, mit Schwerpunkt auf Details und die wichtigsten Fahrzeugbereiche, vorgestellt.

Eine sorgfältige Auswahl der besten Aufnahmen des Superamerica in hoher Auflösung: in der Fotogalerie werden die markanten Eigenschaften des Ferrari-Modells aus dem Jahre 2005, mit Schwerpunkt auf Details und die wichtigsten Fahrzeugbereiche, vorgestellt.

Technische Details

V12 Motor

Typ 65° V12 Front, längs
Bohrung/Hub 89 mm x 77 mm
Hubraum pro Zylinder 479,03 ccm
Hubraum ges. 5748,36 ccm
Kompressionsverhältnis 11, 2:1
Leistung max. 397 kW (540 PS) bei 7,250 rpm
Leistung pro Liter Hubraum 94 PS/L
Drehmoment max 588 Nm (60 kgm) bei 5,250 rpm
Ventiltrieb zwei obenliegende Nockenwellen, vier Ventile pro Zylinder
Benzinzufuhr Bosch Motronic ME7 Einspritzung
Zündung Bosch Motronic ME7 Einspritzung, elektronisch, eine Zündkerze pro linder
Schmierung Trockensumpf
Kupplung eine Kupplung
Rahmen Stahlrohr
Vorderraufhängung Einzelradaufhängung, unterschiedlich lange Querlenker, Spiralfedern, Teleskopstoßdämpfer, Querstabilisator
Hinterradaufhängung Einzelradaufhängung, unterschiedlich lange Querlenker, Spiralfedern, Teleskopstoßdämpfer, Querstabilisator
Bremsen Scheiben
Antrieb Manual oder Elektrohydraulisches F1 6-Gang-Getriebe + Rückwärtsgang
Lenkung Zahnstangenlenkung
Fassungsvermögen Tank 105 Liter
Räder (vorne) 255/35 19"
Räder (hinten) 305/30 19"
Typ Zweisitzer-Spider
Länge 4550 mm
Breite 1935 mm
Höhe 1277 mm
Radstand 2500 mm
Spurweite vorne 1632 mm
Spurweite hinten 1586 mm
Kerbgewicht 1790 kg
Höchstgeschwindigkeit 320 km/h
Beschleunigung 0-100 Km/h 4,25 Sek.4,20 Sek. F1 Getriebe
0 - 400 m 12,30 Sek.12,25 Sek. F1 Getriebe
0 - 1000 m 22,00 Sek. 21,90 Sek. F1 Getriebe
Testzyklus innerorts ECE 34,5 l/100 km
Testzyklus außerorts EUDC 14,3 l/100 km
Drittelmix ECE+EUDC 21,8 l/100 km
CO2-Emission im kombinierten Testzyklus 499 g/ km