Überblick

Außergewöhnliche
Leistung, fantastisches
Handling

Der Ferrari 488 Spider ist das neueste Kapitel in Ferraris fortwährender Liebesbeziehung zu offenen V8-Sportwagen – eine Liaison, die mit dem unvergessenen 308 GTS begann und in der Entwicklung der Spider-Architektur gipfelte.

Das neue Cabrio wurde um das faltbare Hardtop (Retractable Hard Top; RHT) herum entwickelt und setzt in jeder Hinsicht technologische Maßstäbe.

488 Spider
FOTOGALLERIE

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Das Resultat ist der stärkste und innovativste je gebaute Ferrari – ein Fahrzeug, das die außergewöhnliche Leistungsfähigkeit des V8-Mittelmotors aus dem 488 GTB mit Open Air-Fahrspaß vereint. Wenn man mit geöffnetem Verdeck und vom unvergleichlichen Klang des Ferrari-Motors begleitet kurvige Straßen bereist und dabei alle Eindrücke der Natur inhaliert, wird jede Fahrt zum unvergesslichen Vergnügen.
Das Herz des Cabrios ist logischerweise der 3,902 Liter große, Turbo-aufgeladene V8, der in seiner Klasse seinesgleichen sucht. Mit einer maximalen Leistung von 670 PS und einer progressiven, vom Torque Vectoring Management System gesteuerten Drehmomententwicklung ermöglicht er einen Sprint von 0 auf 100 km/h in genau 3,0 Sekunden. Für die Beschleunigung von 0 auf 200 km/h benötigt er lediglich 8,7 Sekunden.


Die Auswirkungen der Lösungen spürt man auf jedem zurückgelegten Meter, selbst am Limit ist der Ferrari 488 Spider kinderleicht zu fahren.

Neben der ausgeklügelten Aerodynamik hat er dieses Verhalten auch dem Zusammenspiel der elektronischen Systeme zu verdanken. Zu nennen ist in diesem Zusammenhang insbesondere die weiterentwickelte Version von Ferraris Side Slip Angle Control System (Side Slip Control 2, oder kurz: SSC 2). Insgesamt sind die Reaktionszeiten gegenüber dem Vorgänger um 9% schneller geworden.

Hinweis: Die angegebenen Werte für Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen wurden gemäß der Europäischen Verordnung (EG) Nr. 715/2007 in der zum Zeitpunkt der Typgenehmigung gültigen Fassung ermittelt
Die Werte bezüglich Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen beziehen sich auf den NEFZ-Zyklus und die Ausstattung des Fahrzeugs mit HELE-System

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem ‘Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen’ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei https://www.dat.de/leitfaden/GuideCO2.pdf unentgeltlich erhältlich ist.

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WLTP: Neue Testverfahren zur Zertifizierung von Kraftstoffverbrauch, CO2- und Schadstoffemissionen in Europa

Um in Verkehr gebracht werden zu können, müssen Pkw eine Reihe von Testverfahren durchlaufen, in denen die Einhaltung der Vorschriften überprüft wird. Die Tests zur Beurteilung von Kraftstoffverbrauch, CO2- und Schadstoffemissionen werden im Labor durchgeführt und basieren auf spezifischen Fahrzyklen. Damit sind die Tests reproduzierbar und die Ergebnisse vergleichbar. Nur ein Labortest, der einem standardisierten und wiederholbaren Verfahren folgt, ermöglicht es dem Verbraucher, verschiedene Fahrzeugmodelle zu vergleichen.

Am 1. September 2017 ist das neue WLTP-Testverfahren (Worldwide harmonised Light-Duty Vehicle Test Procedure) in Europa in Kraft getreten und wird die NEFZ-Richtlinie (Neuer Europäischer Fahrzyklus) schrittweise ersetzen.

NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus): Dies war der europäische Fahrzyklus, der bisher für die Messung des Kraftstoffverbrauchs und der Emissionen von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen verwendet wurde. Der erste europäische Fahrzyklus trat 1970 in Kraft und simulierte eine städtische Route. Im Jahr 1992 wurden Überlegungen angestellt, auch eine außerstädtische Fahrstrecke einzubeziehen, die seit 1997 zur Messung von Verbrauch und CO2-Emissionen verwendet wurde. Die Zusammensetzung dieses Zyklus stimmt jedoch nicht mehr mit heutigen Fahrweisen und den auf verschiedenen Straßentypen üblicherweise zurückgelegten Fahrstrecken überein. Die Durchschnittsgeschwindigkeit des NEFZ beträgt nur 34 km/h, die Beschleunigungen sind gering und die Höchstgeschwindigkeit beträgt nur 120 km/h.

 

WLTP-Testverfahren: Im WLTP-Testverfahren kommt der neue WLTC-Zyklus (Worldwide harmonised Light-duty vehicle Test Cycles) zur Messung von Kraftstoffverbrauch, CO2- und Schadstoffemissionen von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen zur Anwendung. Der neue Prüfzyklus zielt darauf ab, den Kunden realistischere Daten zur Verfügung zu stellen, die der Alltagsnutzung des Fahrzeugs besser entsprechen.

Das neue WLTP-Verfahren zeichnet sich durch ein dynamischeres Fahrprofil mit stärkerer Beschleunigung aus. Die Höchstgeschwindigkeit steigt von 120 km/h auf 131,3 km/h, die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt 46,5 km/h und die Gesamtzykluszeit beträgt 30 Minuten und damit 10 Minuten mehr als beim vorherigen NEFZ-Zyklus. Die zurückgelegte Fahrstrecke verdoppelt sich von 11 auf 23,25 Kilometer. Das WLTP-Verfahren besteht aus vier Teilen, abhängig von der maximalen Geschwindigkeit: Low (bis 56,5 km/h), Medium (bis 76,6 km/h), High (bis 97,4 km/h), Extra-high (bis 131,3 km/h). Die einzelnen Zyklusabschnitte simulieren das Fahren in der Stadt und in Stadtrandbezirken sowie das Fahren auf außerstädtischen Straßen und Autobahnen. Das Verfahren berücksichtigt auch alle optionalen Ausstattungsvarianten, die sich auf Aerodynamik, Rollwiderstand und Fahrzeugmasse auswirken. Dies führt zu einem CO2-Wert, der die Verbrauchseigenschaften des einzelnen Fahrzeugs widerspiegelt.

Vergleich NEFZ und WLTP

NEFZWLTP
Zyklusdauer 20 Minuten 30 Minuten
Fahrstrecke 11 km 23,25 km
Höchstgeschwindigkeit120 km/h131,3 km/h
Durchschnittsgeschwindigkeit 34 km/h 46,5 km/h
Fahrprofile2 Fahrprofile4 dynamischere Fahrprofile
Einfluss von AusstattungsvariantenNicht berücksichtigtAusstattungsvarianten (fahrzeugspezifisch) werden berücksichtigt
SchaltvorgängeFestgelegte SchaltpunkteVariable fahrzeugspezifische Schaltpunkte
Standanteil24 %12,5 %

 


Der Übergang vom NEFZ- zum WLTP-Prüfverfahren

Das WLTP-Verfahren wird das NEFZ-Verfahren schrittweise ersetzen. Das WLTP-Prüfverfahren gilt für die Typprüfung neuer Pkw-Modelle ab dem 1. September 2017 sowie für alle ab dem 1. September 2018 neu zugelassenen Pkw und ist für alle EU-Mitgliedstaaten verbindlich.

Bis Ende 2020 werden sowohl der Kraftstoffverbrauch als auch die CO2-Emissionswerte nach WLTP und NEFZ in die Fahrzeugpapiere eingetragen. Auf der Grundlage der NEFZ-Werte werden im Jahr 2020 die durchschnittlichen CO2-Emissionen aller in der EU zugelassenen Fahrzeuge bewertet. Einige Länder können die Daten des NEFZ-Verfahrens darüber hinaus für steuerliche Zwecke verwenden. Ab 2021 werden nur noch die WLTP-Daten zur Angabe von Verbrauchs- und CO2-Emissionswerten für alle Fahrzeuge verwendet. Altfahrzeuge sind von diesem Schritt nicht betroffen und behalten ihre zertifizierten NEFZ-Werte bei.

Verbrauchs- und Emissionswerte von Pkw
Das neue WLTP-Prüfverfahren liefert realistischere Werte für die einzelnen Fahrbedingungen als das NEFZ-Verfahren, kann aber nicht alle möglichen Fälle berücksichtigen. Dazu gehören insbesondere die Auswirkungen der bei jedem Fahrer unterschiedlichen Fahrweise.

Daher wird es nach wie vor Unterschiede zwischen den im Labor ermittelten Emissions- und Verbrauchswerten und den im Einsatz des Fahrzeugs in der realen Welt gemessenen Werten geben. Das Ausmaß dieser Abweichung hängt von Faktoren wie dem Fahrverhalten, dem Einsatz von On-Board-Systemen (z. B. Klimaanlage), den Verkehrs- und Wetterbedingungen und weiteren Einflüssen ab, die für geografische Regionen und jeden Fahrer charakteristisch sind.

Ein fairer Vergleich von Fahrzeugen und Modellvarianten ist aus diesem Grund nur mit Messwerten möglich, die in standardisierten Labortests ermittelt wurden.

Die Auswirkungen auf die Kunden

Das neue WLTP-Verfahren wird realistischere Ergebnisse für einen Vergleich des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionswerte verschiedener Fahrzeugmodelle liefern, da es so konzipiert wurde, dass es das tatsächliche Fahrverhalten besser widerspiegelt und die spezifischen technischen Merkmale des einzelnen Modells und der einzelnen Ausstattungsvarianten, einschließlich der Zusatzausstattung, berücksichtigt.

Die wichtigsten
Auszeichnungen

Auszeichnungen
Importierte Cabrios

Sport Auto

Auszeichnungen
Most Beautiful Cars 2016

Auto Motor und Sport

Design

Maximales Open Air-Vergnügen

Die Konstruktion des Hardtops gehört zu den wichtigsten Entwicklungsschritten in der Designphase eines Cabrios von Ferrari, da es den Komfort im Innenraum erhöht. Ferrari verwendet ein faltbares Hardtop (Retractable Hard Top; RHT), das erstmals im 458 Spider bei einem Sportwagen mit Mittelmotor-Bauweise zum Einsatz kam.

Das COCKPIT des FERRARI 488 SPIDER

Dynamisch und funktional

Der Innenraum des Spider verströmt Formel 1- Atmosphäre und schafft eine innige Beziehung zwischen Fahrer und Fahrzeug. Funktionen, die sich nicht direkt über das Lenkrad steuern lassen, liegen Satelliten-gleich direkt im Blickfeld des Fahrers.

Das Armaturenbrett baut horizontal kompakter und wirkt dadurch leichter als bisher. Stilmerkmal sind an dieser Stelle die ultrasportlichen Lüftungsdüsen.


Das COCKPIT des FERRARI 488 SPIDER

Das Resultat ist ein Innenraum, der eine Mischung aus Innovation und Tradition schafft. Elemente wie die Trennung zwischen Armaturenbrett und Mitteltunnel, die dort befestigte Kontrolleinheit oder das Multifunktionslenkrad sprechen die typische Ferrari-Sprache.

Die neuen Türpanels wurden akribisch genau ausgearbeitet, in ihrer Haptik optimiert und besitzen eine ergonomischere Armauflage. Sie belegen, wie viel Bedeutung Qualität und Details beigemessen wurde.

Die Sitze wurden ebenfalls minutiös überarbeitet, sie sind nun mit festen Kopfstützen ausgestattet.

Das COCKPIT des FERRARI 488 SPIDER

Neben der Integration von Apple Car Play wartet der Ferrari 488 Spider auch mit einem neuen Sport Infotainment-Systems auf. Dessen Display liegt nach wie vor in der Armaturentafel und damit direkt im Blickfeld des Fahrers. Damit folgt es der Philosophie, beste Ergonomie und Erreichbarkeit bei prachtvoller Ästhetik zu ermöglichen.

Im Zündschlüssel des Ferrari 488 Spider befindet sich ein direkt mit der ECU des Fahrzeugs verbundener Chip, durch den der schlüssellose Start des Fahrzeugs möglich ist.

Die Eigenschaften des FERRARI 488 SPIDER

Muskulös und sportlich

Der Ferrari 488 Spider wurde im Ferrari Design Centre designt und besitzt radikale Stilelemente. Sie sind nicht der Show, sondern einzig und allein der Aerodynamik verpflichtet und verkörpern auf brillante Weise das fahrdynamische Potenzial des Cabrios. Die Proportionen des Fahrzeugs entsprechen denen, die man von einem Mittelmotor-Sportwagen unter dem Zeichen des Cavallino Rampante erwartet. Der kurze, muskulöse und mit der Stoßstange verbundene Frontflügel verkörpert Kraft und Geschwindigkeit.

Die Eigenschaften des FERRARI 488 SPIDER

Die komplett neugestalteten seitlichen Lufteinlässe versorgen die Ladeluftkühler mit Frischluft und sind eine Reminiszenz an den 308 GTB. Die Front ist von einem einfachen Kühlergrill gekennzeichnet. Die Motorhaube besteht ihrerseits aus drei Sektoren: einem leicht erhöhten in der Mitte und zwei seitlichen Kanälen, die die Luft aus den zwei Luftschächten in der Stoßstange ableiten.
Die Motorabdeckung ist mit Rippungen in Längsrichtung versehen, was einen dreidimensionalen, dynamischen Effekt erzeugt. Sie werden flankiert von geflochtenen Gittern, über die die Motorhitze entweichen kann.
Mit dem Ferrari 488 Spider führt Ferrari auch die neue Lackfarbe Blu Corsa ein, die den muskulösen Körper des Cabrios hervorragend betont. Das Blau scheint fast mit dem darüber liegenden Himmel zu verschmelzen.

Innovationen

Triebwerk

Messerscharfe Performance kombiniert mit hohen Drehzahlen, kraftvolle Beschleunigung bei allen Geschwindigkeiten und natürlich eine atemberaubende Klangkulisse.

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Unabhängig von Modell und Mission steht bei einem Ferrari stets der Motor im Mittelpunkt. Er muss jederzeit die klassischen Tugenden des Hauses erfüllen: messerscharfe Performance kombiniert mit hohen Drehzahlen, kraftvolle Beschleunigung bei allen Geschwindigkeiten und natürlich eine atemberaubende Klangkulisse. In dieser Tradition steht auch der neue, im Ferrari 488 Spider verbaute V8-Motor. Er ist das aktuelle Meisterwerk der Ingenieure aus Maranello, die jeden Tag daran arbeiten, die Messlatte noch ein Stück höher zu legen.

Der neue Motor ist der leistungsstärkste V8 unter dem Zeichen des Cavallino Rampante und frei von jeglichem Turboloch – Sound dagegen bietet er im Überfluss.


670 PS bei 8.000 U/min stehen in seinem Leistungsheft, was einer spezifischen Leistung von 172 PS pro Liter entspricht. Noch nie zuvor bot ein straßenzugelassener Ferrari mehr. Dazu gesellen sich im siebten Gang 760 Nm Drehmoment, sowie ein Ansprechverhalten des Gaspedals von lediglich 0,8 Sekunden bei 2.000 U/min im dritten Gang.

Gerade letzteres ist bemerkenswert, denn Turbos haben direkte Auswirkungen auf das Ansprechverhalten. Gegenüber herkömmlichen Saugmotoren verschlechtern sie es üblicherweise um das Zwei- bis Dreifache. Die Ingenieure aus Maranello haben diese Hürde überwunden. Obwohl die Leistung gegenüber dem letzten Spider um 100 PS steigt, beträgt das Ansprechverhalten lediglich 0,8 Sekunden und garantiert damit die Ferrari-typische, sofortige Reaktion auf jeden Gasstoß.

Zahlreiche Neuerungen im Innern des Motors sind die Urheber dieses besonderen Verhaltens. Die Turbolader verfügen über eine doppelt kugelgelagerte Welle. Das Kompressorrad wird aus TiAl gefertigt, einer Titan-Aluminium-Legierung mit niedriger Dichte. Darüber hinaus maximieren Twin-Scroll-Turbinen die Leistung.

Ziel der Ingenieure war, in allen Komponenten maximale Effizienz zu erreichen. Den Anfang macht dabei der Verbrennungstrakt, der mit Technologien wie „High-Tumble“-Ansaugkrümmern, einer 200 bar-Direkteinspritzung sowie einer durch einen ECU gesteuerten Zündzeitpunktverstellung und Multi-Spark-Funktion ausgerüstet ist.

Auch im Bereich der mechanischen Effizienz holt Ferrari das Maximum heraus, etwa mit einer Ölpumpe, die Öl sowohl mit hohem als auch niedrigem Druck bereitstellen kann, oder mit Zylinderköpfen mit Rollenschlepphebeln. Die Bauweise mit einer Flat-Plane-Kurbelwelle stellt maximale Kompaktheit und tiefes Gewicht sicher. Außerdem hilft sie dank gleicher Impulsabstände bei der Motor-internen Flüssigkeitsdynamik und sorgt so für Ausgeglichenheit zwischen den Zylindern.

Jeder Ferrari besitzt seinen eigenen, charakteristischen Soundtrack – in dieser Hinsicht macht auch der 488 Spider keine Ausnahme. Auch bei niedrigen Geschwindigkeiten klingt der V8 vollmundig und satt, und je höher die Drehzahlen steigen, desto klarer und lauter wird seine Stimme. Der verführerische, aber nie aufdringliche Sound unterstreicht so auf seine ganz eigene Art und Weise die außergewöhnlichen Potenziale des Motors in Sachen Ansprechverhalten, Drehmoment und Leistung. Entscheidend für die Stimmgewalt sind die Abgasanlage mit verlängerten, identisch geformten Auspuffrohren und die Flat-Plane-Kurbelwelle. In liebevoller Detailarbeit entwickelten die Ingenieure einen perfekt abgestimmten, harmonischen Sound, der je nach Drehzahl in seiner Tonalität variiert – eine Spezialität, die seit Jahren zu den Stärken Ferraris gehört.

Aerodynamik

Innovativen und aerodynamisch optimierten Unterboden mit Vortex Generatoren: Dies sind speziell geformte Elemente, die die Luft beschleunigen und dabei den Druck reduzieren.

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Nach aerodynamischen Grundsätzen ist es normalerweise nicht möglich, gleichzeitig den Luftwiderstand zu reduzieren und den Abtrieb zu erhöhen. Die Ingenieure aus Maranello schaffen den Spagat, und erzielen damit beim 488 Spider einen Wirkungsgrad von 1,53 – ein neuer Rekord für einen Ferrari Spider aus Serienproduktion.

Die Front des Cabrios wird vom zentralen Aero Pillar und einem Formel 1-inspirierten Doppelspoiler dominiert.

Der Aero Pillar verteilt die an das Fahrzeug angeströmte Luft sowohl horizontal als auch vertikal.

Der Ferrari 488 Spider besitzt einen innovativen und aerodynamisch optimierten Unterboden mit Vortex Generatoren: Dies sind speziell geformte Elemente, die die Luft beschleunigen und dabei den Druck reduzieren. Dadurch saugt sich der Fahrzeugboden an die Straße – während so der Abtrieb steigt, ändert sich der Luftwiderstand nicht. Der vordere Bereich des Unterbodens ist flach und generiert ebenfalls Abtrieb. Das Fahrzeug wird auch hier nach unten gepresst, was nur minimalen Einfluss auf die bei den Frontleisten ankommende Luft hat.

Der große Heckdiffusor besitzt Leitbleche mit geschwungenen Formen. Sie optimieren die Strömung der Luftmengen, die durch den Unterboden nach hinten gelangen.

Darüber hinaus ist der Diffusor mit variablen, CPU-gesteuerten Flaps ausgestattet. Sie sind an weitere Elemente der Fahrzeugelektronik gekoppelt.

Eine gänzlich neue Lösung ist der von Ferrari patentierte angeblasene Spoiler. Er saugt die Luft hinter der Heckscheibe an und lässt sie auf Höhe der Stoßstange wieder entweichen. Diese Geometrie ermöglicht durch die aerodynamische Last eine Ablenkung des Luftflusses nach oben und verstärkt somit den Abtrieb. Der große Vorteil dieser Lösung: Der Heckspoiler kann sehr niedrig gehalten werden, was den Luftwiderstand weiter reduziert.

Die seitlichen Lufteinlässe teilt ein zentraler Splitter. Die Luftmengen, die über den oberen Einlass ankommen, fließen zum Motor und werden abgeleitet; sie treten am Heckbereich wieder aus und reduzieren dort den Luftwiderstand, der direkt hinter dem Fahrzeug wegen des Unterdrucks entsteht.



Fahrzeugdynamik

Selbst auf schwierigsten Straßen lässt sich das Fahrzeug mit Leichtigkeit bewegen und im Grenzbereich kontrollieren.

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Das Design des 488 Spider fördert die üblichen fahrdynamischen Anforderungen an ein Fahrzeug dieser Klasse. Selbst auf schwierigsten Straßen lässt sich das Fahrzeug mit Leichtigkeit bewegen und im Grenzbereich kontrollieren. Die Response-Zeiten des neuen Modells haben sich gegenüber dem Vorgänger um 9% verkürzt, ohne dabei Kompromisse in Sachen Komfort einzugehen.

Das einzigartige Wissen über Fahrzeugdynamik, das Ferrari sich über die Jahre angeeignet hat, führte auch zum Einsatz eines ausgefeilten Simulators, vergleichbar mit dem, den die Formel 1-Scuderia nutzt.


AUCH AUF SCHWIERIGSTEN STRASSEN HERVORRAGEND

Die Getriebeübersetzung in Verbindung mit Variable Torque Management ermöglicht unglaublich schnelle Gangwechsel und Beschleunigungen, wobei in den höheren Gängen kontinuierlich mehr Drehmoment zur Verfügung gestellt wird.

Die weiterentwickelte Version des Side Slip Control System (SSC2) erhöht die Längsbeschleunigung aus Kurven um 12% gegenüber dem Vorgänger.

Seine exzellente Fahrdynamik hat der Ferrari 488 Spider auch den magnetorheologischen Stoßdämpfern (SCM 3) zu verdanken. Sie besitzen neue, die Reibung vermindernde und dadurch effizienter arbeitende Kolbenstangen. Dies sorgt für ein besseres Fahrgefühl und eine optimierte Stoßdämpfung.

Die neueste Ausbaustufe des ESP verbessert insbesondere die ABS-Eingriffe bei niedrigem Grip.

Dank des neuen Extreme Design Bremssystems von Brembo sinken die Bremswege gegenüber dem Vorgänger um 9%. Die Bremsen – sie stammen aus dem Ferrari LaFerrari – besitzen geänderte Bremszangen mit neuen Materialien, die ihre Betriebstemperatur schneller erreichen und beständiger sind.

Die sportlichen 20 Zoll-Felgen des Ferrari 488 Spider wurden ebenfalls leichter.

Technische Details

V8 TRIEBWERK

Der neue Motor ist der leistungsstärkste V8 unter dem Zeichen des Cavallino Rampante und frei von jeglichem Turboloch – Sound dagegen bietet er im Überfluss.

MAX. NENNLEISTUNG

Ferrari maximum power

670 cv

(492 kW)

BEI 8000 U/MIN

BESCHLEUNIGUNG

Ferrari acceleration

3.0

SeK

0-100km/h (0 – 62 MPH)

SPEZIFISCHE LEISTUNG

172

PS/l

Typ V8 - 90° Turbo – Trockensumpfschmierung
Hubraum 3902 ccm (238.1 cu. in)
Bohrung und Hub 86.5 x 83 mm (3.4 x 3.3 in)
Max. Nennleistung* 670 PS bei 8000 U/min
Max. Drehmoment* 760 Nm bei 6750 U/min
Spezifische Leistung 172 PS/l
Verdichtung 9.4:1
Länge 4568 mm (179.8 in)
Breite 1952 mm (76.9 in)
Höhe 1211 mm (47.7 in)
Radstand 2650 mm (104.3 in)
Spurbreite vorne 1679 mm (66.1 in)
Spurbreite hinten 1647 mm (64.8 in)
Gewicht in fahrbereitem Zustand ** 1525 kg (3362 lb)
Trockengewicht * * 1420 kg (3131 lb)
Gewichtsverteilung 41,5% vorne – 58,5% hinten
Kofferraumvolumen 230 l (8.12 cu. ft)
Tankvolumen 78 l (22.7 US gallons)
Vorne 245/35 ZR20 J9.0
Hinten 305/30 ZR 20 J11.0
Vorne 398x223x36 mm (15.7 x 8.8 x 1.4 in)
Hinten 360x233x32 mm (14.2 x 9.2 x 1.3 in)
7-Gang F1-Doppelkupplungsgetriebe
E-Diff3, F1-Trac, High Performance ABS mit Ferrari Pre-Fill, FrS SCM-E, SSC2
Höchstgeschwindigkeit > 325 km/h (203 mph)
0 – 100 km/h (0 – 62 mph) 3.0 s
0 – 200 km/h (0 – 124 mph) 8.7 s
0 – 400 m (0 – 437 yd) 10.55 s
0 – 1000 m (0 – 1093 yd) 18.9 s
Leistungsgewicht (trocken) 2.12 kg/PS (6.35 lb/kW)
260 g/km
Kraftstoffverbrauch, innerorts 16,6 l/100km
Kraftstoffverbrauch, ausserorts 8,4 l/100km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 11,4 l/100km

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei https://www.dat.de/leitfaden/GuideCO2.pdf unentgeltlich erhältlich ist.
Hinweis: Die angegebenen Werte für Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen wurden gemäß der Europäischen Verordnung (EG) Nr. 715/2007 in der zum Zeitpunkt der Typgenehmigung gültigen Fassung ermittelt Die Werte bezüglich Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen beziehen sich auf den NEFZ-Zyklus und die Ausstattung des Fahrzeugs mit HELE-System
* mit 98 Oktan
** Mit optionaler Ausstattung

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